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“Schwein Anna”: Über das schlechte Gewissen der ÖVP

Redaktion
Redaktion 1 Min Read
VGT - Schwein Anna gerettet - Foto FoB

Ob Regen, Schnee oder schwüle Hitze: Tieraktivisten begrüßen Nationalratsabgeordnete an jedem Plenartag des österreichischen Parlaments. Am heutigen Tag lag der Fokus auf “Schwein Anna gerettet“, der aktuelle Kampagne des Vereins gegen Tierfabriken (= VGT). Bemerkenswert ist beim Augenschein, wie ÖVP-Nationalratsabgeordnete versuchen, den Aktivisten aus dem Weg zu gehen. Vergebens, jeder Passant erhält einen Flyer.

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Tierschutz und Storytelling a la VGT

Beim Filmen einer Tierfabrik fiel den Tieraktivisten ein kleines Schwein auf. Das Ferkel hatte zahlreiche Eiterbeulen, offene Wundern an den Beinen, geschwollene Gelenke, Bisswunden und Kratzwunden. Das kleine Schwein hat mehrere Monate in einer sogenannten “Schweinefabrik auf Vollspaltböden, also Betonboden” zusammengepfercht gelebt. Für die Tierschützer war klar, dass das Tier nicht mehr lange leben wird. Daher beschlossen die Tieraktivisten das kleine Schwein mitzunehmen, wenn man so will, das Ferkel wurde gemopst.

“Schwein Anna gerettet”

Das Schwein namens “Anna” wurde beim VGT zu “einer Botschafterin der Schweine”. Die Enge am Vollspaltboden hat das Schwein “zum Wahnsinn” gebracht. Der Hintergrund: Die Tiere langweilen sich, da Schweine versuchen, mit ihrem Rüssel die Erde zu durchwühlen, Pflanzen zu erschnüffeln, im Gatsch zu baden oder sich an Bäumen zu reiben. Nur auf einem Betonboden ist dies nicht möglich. Ziel des VGT ist es, dass Vollspaltenboden per Gesetz abgeschafft werden.

Weitere Informationen: VGT

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