US-Justiz erhebt Anklage gegen Hamas-Führer

Das US-Justizministerium hat mehrere ranghohe Hamas-Führer wegen der Terroranschläge vom 7. Oktober in Israel angeklagt. Dies ist die erste strafrechtliche Maßnahme der USA, um Terroriten der Hamas für die Angriffe zur Rechenschaft zu ziehen.

Sujetbild Gefängnis - Ichigo121212 - Pixabay
Redaktion

Die Anklage erfolgt kurz nach der Bestätigung der Ermordung der israelisch-amerikanischen Geisels Hersh Goldberg-Polin im Gazastreifen. Dieser Vorfall löste eine klare Reaktion von US-Präsident Joe Biden aus. Er betonte, dass die Hamas-Führer für ihre Taten zur Verantwortung gezogen werden: „Machen Sie keinen Fehler, Hamas-Führer werden für diese Verbrechen bezahlen.“

7. Oktober Terroranschläge und Entführungen

Die Hamas-Terroristen töteten am 7. Oktober mehr als 1.200 Menschen und entführten etwa 250 Personen in Israel. Im Dezember erklärte Generalstaatsanwalt Merrick Garland, dass das Justizministerium die Angriffe untersuche.

Konsequente Verfolgung

Die Angeklagten, darunter Yahya Sinwar, Anführer der Hamas im Gazastreifen, und der ehemalige Vorsitzende des Politbüros, und der mittlerweile eleminierte Ismail Haniyeh, sollen laut Anklageschrift eine zentrale Rolle bei der Planung und Durchführung der Angriffe gespielt haben.

Die US-Justiz sieht in den verübten Straftaten eine gezielte Terrorstrategie. Generalstaatsanwalt Merrick Garland betonte, dass die USA entschlossen seien, alle Aspekte der Hamas-Operationen ins Visier zu nehmen.

Fazit und Ausblick

Mit diesen Anklagen zeigt die US-Regierung Entschlossenheit, gegen die Drahtzieher des Terrors vorzugehen.

Quelle

CNN

CBS

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