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Was kostet eine verbale Beleidigung in der Kleinen Zeitung?

Redaktion
Redaktion 2 Min Read
Bundesregierung - Foto Bundeskanzleramt

Der freiheitliche Mediensprecher Christian Hafenecker zeigte sich angesichts der verbalen Entgleisung von Veronika Dolna von der „Kleinen Zeitung“ wenig überrascht: „Die 210 Millionen an Medienförderung durch Türkis und Grün machen sich anscheinend schon bezahlt. Die ‚Kleine Zeitung‘ hat sich mit der Aussage der frischgebackenen Innenressort-Leiterin Dolna, dass FPÖ-Mitglieder krank seien und geheilt und therapiert werden müssten, auf ein Niveau übelster Sorte begeben. Noch dazu missbraucht sie für ihre mehr als beschämenden Worte den schweren Krankheitsverlauf des oberösterreichischen FPÖ-Landeshauptmannstellvertreters Manfred Haimbuchner in hämischer Art und Weise.“

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2020: 2,75 Millionen Euro Inserate alleine von der Bundesregierung

„Wen wundert es dann noch, dass Journalisten von unserer Bevölkerung nicht mehr ernst genommen werden. Bei genauerer Betrachtung dürften Recherchen ja nur mehr in den Regierungskabinetten erfolgen, um der verordneten ‚Message-Control‘ gerecht zu werden. In Anbetracht der allgegenwärtigen Kurz´schen Hofberichterstattung vieler Redakteure und Medien, stellt sich ein unappetitliches Sittenbild unserer Medienlandschaft dar. Eine Entschuldigung von Frau Dolna bei den freiheitlichen Wählern, Mitgliedern und Sympathisanten wäre postwendend angebracht“, so Hafenecker und weiter:

Hafenecker dankt Medien wie Fass ohne Boden und Zack Zack

„Abschließend möchte ich mich aber auch noch bei den wenigen verbliebenen Medien für ihren Mut bedanken, gegen den schwarz-grünen Sumpf anzuschreiben und sich dadurch auch den Repressalien des Systems auszusetzen. All diesen Medien und Redakteuren wünschen wir auf diesem Wege ein Frohes Osterfest und viel Kraft für die Zeit danach. Die Regierung ist angezählt und das ist gut so!“

2020 schaltete die Bundesregierung in der “Kleinen Zeitung” wie folgt

Es gibt viele Gründe, warum ein Medium sich zu einer verbalen Entgleisung hinreißen lässt. Aber eine gewisse schiefe Optik ergibt sich schon, wenn man sich das Inseratevolumen in der “Kleinen Zeitung” sich näher ansieht:

  • Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend: 60706,18 Euro
  • Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung: 188679,99 Euro
  • Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort: 121591,76 Euro
  • Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten: 64616,73 Euro
  • Bundesministerium für Finanzen: 458496,2 Euro
  • Bundesministerium für Inneres: 156669,55 Euro
  • Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie: 54508,55 Euro
  • Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport : 39738,47 Euro
  • Bundesministerium für Landesverteidigung: 153784,7Euro
  • Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus: 42774,33 Euro
  • Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz: 9487,32 Euro
  • Bundeskanzleramt: 1402347,54 Euro
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