Das Bundesheer verkommt zur Zielscheibe für woke Befindlichkeiten. In der Horner Radetzky-Kaserne proben weichgespülte Grundwehrdiener den Aufstand, weil militärische Disziplin und kollektive Ordnung ihren individuellen Komfort stören. Wer beim Militär einrückt, muss sich dem Kollektiv unterordnen und es ist keine Teilnahme an einer Meinungsumfrage zur Wohlfühl-Atmosphäre.
Der Auslöser: Nach einem Besuch der Parlamentarischen Bundesheerkommission am 5. Februar 2026 am Standort Horn wurde Kritik an der angeblich zu harten Ausbildung laut. Rekruten beschweren sich über Zeitdruck und die notwendige Einordnung in militärische Abläufe.
Wer sagt was:
- David Stögmüller, Wehrsprecher der Grünen: Er kritisiert, dass sich Männer nackt aufstellen müssen, bevor sie sich unter Aufsicht waschen.
- Robert Laimer, Wehrsprecher der SPÖ: Er spricht abfällig von Schikanen und überholten pädagogischen Methoden in der Ausbildung.
- Michael Bauer, Oberst des Bundesheeres: „Das Duschen ohne Struktur würde länger dauern, und die Zeit haben wir einfach nicht.“
Das Sittenbild: Ein Erlass von 2017 stellt klar, dass das Leben in der militärischen Gemeinschaft die bewusste Einordnung und die Inkaufnahme von Entbehrungen verlangt. Statt diesen Grundsatz zu verteidigen, knickt die politische Führung vor der Wehleidigkeit einer Generation ein, die Disziplin mit Unterdrückung verwechselt.
Zwischen den Zeilen:
- Der Dienstbetrieb verlangt die Hintanstellung persönlicher Bedürfnisse zugunsten der Erfordernisse des Dienstes.
- In Horn stehen 220 Rekruten nur 22 Duschköpfe zur Verfügung, was straffe Organisation zwingend erforderlich macht.
- Das Kaderpersonal wird nun angewiesen, Duschräume nicht mehr zu betreten, was die militärische Aufsichtspflicht untergräbt.
- Fakt: Die Verhaltensnormen für Soldaten schreiben die Inkaufnahme von Strapazen und Unannehmlichkeiten explizit vor.
Follow the money: Während Steuergelder in woke Erziehungsprogramme fließen, bleibt die Infrastruktur in den Kasernen auf dem Stand der Nachkriegszeit.
Was bleibt über: Wenn die Einordnung in das Kollektiv als Skandal gilt, ist die Wehrhaftigkeit am Ende. Das Militär ist kein Streichelzoo für Individualisten.
Warum das wichtig ist: Wer Strapazen und Härten aus dem Dienstplan streicht, züchtet eine Armee heran, die im Ernstfall nur das Handtuch wirft. Militär bedeutet Führung durch Befehl und Gehorsam, nicht durch Konsensfindung im Duschraum.
Quellenliste:
- KURIER, 05.02.2026
- Erlass vom 18.12.2017, GZ S93105/19-MFW/2017, Verhaltensnormen für Soldaten
