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Politik

Neuer Strompreis-Hammer kommt

Verbund-Chef Strugl kündigt Preisexplosion um 30 Prozent an.

Sujetbild Geld Euro - Afobe Stock - Tomasz Zajda - Gemini FoB AI
Sujetbild Geld Euro - Afobe Stock - Tomasz Zajda - Gemini FoB AI
Redaktion
Redaktion
27. März 2026
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4 Min Read

In drei Sätzen: Die Spritpreise erreichen mit 2,20 Euro pro Liter Diesel Rekordhöhen, die Inflation steigt wieder dramatisch – und jetzt lieferte Verbund-Chef Michael Strugl im aktuellen ZiB2-Interview die nächste schlechte Nachricht: Der Strompreis werde auch um 30 Prozent steigen, falls sich an der geopolitischen Situation nicht schnell etwas ändere. Das heißt: Wer schon jetzt 75 Euro im Monat für den Strom bezahlen muss, hat künftig 22,50 Euro mehr im Monat zu bezahlen – und im Jahr 270 Euro mehr. Noch vor drei Monaten applaudierte die Bundesregierung dem Verbund-Chef für den „Österreich-Tarif“ , der die Inflation etwas senken sollte.

Der Auslöser: Die Nahost-Krise legt brutal die katastrophale Energie-Politik der österreichischen Bundesregierung offen: Ohne Erdgas-Lieferungen aus Russland führt die Abhängigkeit von Flüssiggas-Lieferungen aus Katar und anderen Ländern zu einem dramatischen Anstieg der Gaspreise, die wiederum die Stromkosten explodieren lassen. Und Österreichs Gasspeicher sind nur noch zu 35 Prozent gefüllt – vor dem kommenden Winter muss nun zu extrem nachteiligen Bedingungen Erdgas zugekauft werden (wenn es überhaupt zu bekommen ist).

Wer sagt was:

  • Michael Strugl (Verbundchef): „Solange der Gaspreis ein wesentlicher Faktor ist, der den Strompreis mitbestimmt, werden wir teureren Strom haben. Erst wenn andere Technologien mehr Strom erzeugen, dann erst werden die Preise günstiger werden. Für das nächste Jahr sind die Preise schon um fast 30 Prozent gestiegen. Der Gaspreis wird den Strompreis mit in die Höhe ziehen.“ Eine Normalisierung sieht er erst, wenn der Iran-Konflikt beendet werden kann.
  • Christian Stocker (Bundeskanzler, ÖVP): „Als Bundesregierung sind günstigere Strompreise und eine Entlastung der Österreicher unser oberstes Ziel. Nach dem Rot-Weiß-Roten Energieentlastungspaket und der  Reform des Strommarktes ist der Österreich-Tarif der nächste große Punkt zur Senkung der Strompreise.“ Stocker sagte das erst vor wenigen Wochen.

Das Sittenbild: Noch vor wenigen Tagen ließ sich die ÖVP-SPÖ-NEOS-Koalition für eine „Strompreisbremse“ feiern, in der Realität findet genau das Gegenteil statt: Der Preis wird sogar um 30 Prozent steigen, wie der Verbund-CEO nun angekündigt hat. Ein österreichischer Haushalt wird um bis zu 270 Euro mehr im Jahr belastet werden – und noch kürzlich versprachen der Kanzler und der Vizekanzler eine Entlastung der Steuerzahler um „bis zu 100 Euro“ im Jahr durch ein viel kritisiertes Mehrwertsteuer-Senkungsmodell für einige ausgewählte Lebensmittel.

Das große Ganze: Österreich ist seit der Beendigung der Energieliefer-Verträge mit Russland komplett von anderen Energie-Importen abhängig, die Verträge der OMV (31,5 % Staatsanteil) mit der russischen Gazprom wurden unter der grünen Klima-Ministerin Leonore Gewessler und Kanzler Karl Nehammer (ÖVP) am 11. Dezember 2024 aufgelöst. Jetzt drohen nicht nur eine gewaltige Teuerung, sondern auch Versorgungsengpässe ab Ende April.

Follow the money: Das Management der Verbund AG schaffte 2025 einen Nettogewinn von 1,49 Milliarden Euro, andere Stromunternehmen Österreichs wie die Wien Energie (258 Millionen Euro Jahresüberschuss 2024) verdienten ebenfalls Millionen mit den Stromabrechnungen der Österreicher. Die Republik Österreich hält 51 % der Anteile an der Verbund AG (direkt gehalten durch den Bund / verwaltet über die ÖBAG – Österreichische Beteiligungs AG. Dieser Anteil ist verfassungsrechtlich geschützt und darf nicht unter 51 % sinken.)

Warum das wichtig ist: Während ganz Österreich die stete Teuerung spürt, versprach die Dreierkoalition deutliche Entlastungen und eine Verringerung der Inflation auf 2 Prozent – das wird nun nicht stattfinden, alles wird noch teurer. Das Auffliegen der bisher getätigten unrichtigen Aussagen zur Verbesserung der Lebenssituation der Österreicher wird die Vertrauenskrise in die Bundesregierung noch verstärken.

Quelle: orf.at

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