In drei Sätzen: Der Bund buttert weitere 31,6 Millionen Euro in den österreichischen Forschungssektor. Offiziell soll damit die „europäische Spitzenforschung“ gestärkt werden. In Wahrheit wird hier wieder einmal massiv Steuergeld in den bürokratischen Apparat gepumpt, um Selbstbeweihräucherung zu finanzieren.
Wer sagt was: SPÖ-Ministerin Eva-Maria Holzleitner mit der PR-Floskel des Tages: „Dass bereits zum dritten Mal in Folge jeweils zwölf in Österreich tätige Forschende diesen bedeutenden Grant einwerben konnten, ist ein starkes Signal für die Exzellenz und internationale Wettbewerbsfähigkeit unseres Forschungsstandorts und zeigt: Österreich ist ein Land der Spitzenforschung!“
Kerninhalt: Es ist das übliche Spiel: Die Regierung präsentiert stolz ein Millionenpaket. 31,6 Millionen Euro – eine Summe, für die der hart arbeitende Österreicher lange malochen müsste – fließen in diverse Förderprogramme.
- Das Ziel? „Wettbewerbsfähigkeit“ und „Exzellenz“.
- Man fragt sich: Wo bleibt die Wettbewerbsfähigkeit beim Tanken oder beim Strompreis?
- Statt das Geld direkt in Entlastungen für die Wirtschaft zu leiten, darf sich jetzt wieder ein ganzer Schwarm an Förderstellen und Expertengremien an den 31,6 Millionen gütlich tun.
Floskel-Check:
- „Europäische Spitzenforschung“: Fördergelder weden für Projekte ausgeschüttet, deren direkter wirtschaftlicher Nutzen für den Steuerzahler bisher in keinem Verhältnis zur Ausgabe steht.
- „Forschungsstandort behauptet sich“: Österreich dümpelt bei den Forschungsquoten seit Jahren auf einem Niveau der ultimativen Seichtheit.
Fazit: 31,6 Millionen Euro. Das sind 31,6 Millionen Gründe, warum wir in diesem Land keine echten Reformen sehen, sondern nur noch verwaltete Förderwüsten. Wenn ihr wirklich forschen wollt, dann lasst den Unternehmen ihr Geld durch weniger Steuern und weniger Auflagen. Aber das wäre ja zu einfach – da könnte man sich ja nicht mehr so schön als „Förderer der Wissenschaft“ vor der Kamera sonnen. Prost!
Da haben wir sie wieder, die Selbstinszenierung der Regierung.
Frank sagt:

