Warum es wichtig ist: Der brüchige Frieden im Jemen ist Geschichte. Die Huthi-Rebellen haben direkt Raketen auf Saudi-Arabien abgefeuert und nicht nur auf die jemenitische Regierung im Inland. Vergessen ist der Waffenstillstand von 2022. Die Region steht vor einer neuen, hochexplosiven Eskalation.
Das Problem: Die Huthis schieben die Schuld für das Chaos einfach SAudi-Arabien in die Schuhe. Sie bezichtigten Riad fälschlicherweise, den Flughafen in Sanaa bombardiert zu haben. Als „Vergeltung“ jagten sie ballistische Raketen über die Grenze auf die saudische Stadt Abha im Süden des Königreichs. Ein gezielter Terrorangriff auf eine Urlaubsregion, den die saudische Luftabwehr abfangen musste.
Hinter den Kulissen: Im Jemen selbst herrscht pures Chaos. Die international anerkannte jemenitische Regierung hat die Startbahn in Sanaa zerbombt und zwar ganz allein, um eine illegale iranische Flugzeuglandung zu blockieren. Die Huthis nutzen diesen inländischen Angriff als billigen Vorwand, um sofort den großen saudischen Nachbarn zu beschießen und den regionalen Großkonflikt wieder anzufachen.
Die nackten Zahlen: Nach vier Jahren ohne direkte Konfrontation und Angriff auf saudi-arabischen Boden ist die rote Linie überschritten. Die Miliz schießt Raketen auf eine saudi-arabische Provinzhauptstadt und nimmt zeitgleich Geiseln des Roten Kreuzes in Sanaa.
Das sagt die jemenitische Regierung: Der Informationsminister der international anerkannten Regierung, Moammar bin Mutahar Al-Eryan, ging am Montag vor die Kameras und warf den Huthis eine „schamlose Geiselnahme“ vor. Seiner Aussage nach blockierte die Miliz am Flughafen Sanaa den Abflug einer IKRK-Maschine und nahm den Piloten sowie den Co-Piloten als Geiseln.
Der Ausblick: Wer jetzt noch an diplomatische Sesselkreise mit Terroristen glaubt, hat die letzten zehn Jahre verschlafen. Wenn die USA unter Trump hier nicht sofort mit eiserner Hand durchgreifen und Teherans Proxys bombardieren, steht der gesamte Nahe Osten vor dem totalen Flächenbrand. US-Partner Saudi-Arabien wird gezwungen sein, den Jemen im Alleingang endgültig in Schutt und Asche zu legen, um für die eigene Sicherheit des Landes zu sorgen.
Es ist der offene Vorgeschmack auf einen unkontrollierbaren Flächenbrand im Nahen Osten.
Frank sagt:

