Warum es wichtig ist: Österreichs Industrie schlittert tiefer in die Krise, während Wirtschaftseliten die nächste wirkungslose Diskussionsrunde zelebrieren. Beim „respACT Business Lunch“ in Kärnten trafen sich Funktionäre und Vorstände, um über die Dekarbonisierung als angeblichen Wettbewerbsvorteil zu philosophieren. Die Realität der heimischen Betriebe bleibt dabei komplett auf der Strecke.
Das Problem: Die AMAG Austria Metall AG feiert ihre Roadmaps und das Recycling von Aluminium. Gleichzeitig gibt das Management offen zu, dass die Klimaneutralität mangels billiger grüner Energie völlig utopisch ist. Hauptsache, die Aussendung passt.
Hinter den Kulissen: Große Banken, die Industriellenvereinigung und die Wirtschaftskammer lächeln gemeinsam in die Kamera. Sie spannen ein Netzwerk aus Stakeholdern ein, um „substanzielle Fortschritte“ aufzuzeigen.
Was sie sagen:
- „Das stärkt sowohl Klimaschutz als auch Wettbewerbsfähigkeit. Der Business Lunch Kärnten bietet die Möglichkeit, diese Erfahrungen zu teilen und voneinander zu lernen”, betont Daniela Knieling, Geschäftsführerin von respACT.
- BKS-Bank-Chef Nikolaus Juhász: „Dekarbonisierung ist kein Zusatz mehr, sondern eine unternehmerische Notwendigkeit. Wer heute in klimafreundliche Prozesse investiert, sichert sich Innovationskraft, Resilienz und Marktvorteile“. Solche Phrasen kosten die Banken nichts. Den energieintensiven Betrieben brennen dagegen die Kosten die Bilanz weg.
Der Ausblick: Solange Österreichs Standortpolitik aus PR-Aussendungen und warmen Worten besteht, wandert die Wertschöpfung weiter ab. Die Deindustrialisierung wird schöngeredet, bis das Licht ausgeht.
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Mahlzeit, die Herrschaften – das Buffet war sicher vorzüglich.
Frank sagt:

