Washington zieht die Daumenschrauben an: Nach neuen US-Drohungen mit den härtesten Finanzsanktionen der Geschichte reagiert das Mullah-Regime mit martialischen Worten. Die Ölmärkte reagieren nervös, während Teheran von einer vermeintlichen „Position der Stärke“ spricht.
Die Faktenlage
US-Druck: US-Finanzminister Scott Bessent kündigte die härtesten Wirtschaftssanktionen aller Zeiten an, um die iranische Führung zu stürzen. US-Präsident Donald Trump drohte zudem allen Staaten mit wirtschaftlichen Konsequenzen, die dem Iran eine „Lebensader“ reichen.
Iranische Drohungen: Der Stabschef der iranischen Streitkräfte, Generalmajor Ali Abdollahi, kündigte eine „verheerende“ und „bestrafende“ Reaktion auf dem Land-, See- und Luftweg sowie im Cyberraum an.
Realitätsverweigerung in Teheran
Wer sagt was: Parlamentssprecher Mohammad Bagher Ghalibaf sprach von „kognitiver“ Kriegführung, während Präsident Masoud Pezeshkian behauptet, das Land befinde sich in einer „Position der Macht und Würde“.
Chinas Rolle: Peking kauft über 80 % des iranischen Exportöls. Washington fordert von China, sich dem Kurs anzuschließen, da die Volksrepublik selbst 50 % ihrer Energie aus dem Golf bezieht. Die chinesische Botschaft in Washington erteilte Sanktionen wie gewohnt eine Absage.
Warum das wichtig ist: Der Konflikt hat tausende Menschenleben gefordert, die StraĂźe von Hormus blockiert und die Ă–lpreise auf ein Drei-Wochen-Hoch getrieben.


