Auf einen Blick: Bestellt wird das Programm ab 1. September über den Marktplatz Lernapps des Bildungsministeriums von Christoph Wiederkehr (NEOS). Im vergangenen Schuljahr saßen rund 6.000 Schüler an 115 Schulen in der Lernumgebung. Simon Moser vom Forum MedienBildung nennt das eine hohe Beteiligung. Die Aussendung spricht von kritisch, sicher, kreativ. Der Kanon hängt am Lehrplan Digitale Grundbildung und an der ministeriellen Liste.
Die nackten Zahlen
| Kennzahl | Wert |
| Start Version 2 | 13. September 2026 |
| Bestellstart Marktplatz Lernapps | 1. September 2026 |
| Schulen im vergangenen Schuljahr | 115 |
| Schüler im vergangenen Schuljahr | rund 6.000 |
| Module | 4, 5. bis 8. Schulstufe |
| Ausrichtung | Lehrplan Digitale Grundbildung |
| Wissenschaftliche Begleitung | FH Wien |
| Anbieter | Forum MedienBildung |
| Listung | Katalog Digitale Grundbildung Sekundarstufe I |
| Marktplatz | Initiative des Bundesministeriums für Bildung |
6.000 Schüler als Beweis: Die Aussendung macht aus 115 Schulen den Beleg, dass Medienbildung im Schulalltag einen festen Platz braucht. Eine Gesamtzahl der Sekundarstufe I fehlt. Ein Anteil an allen Standorten fehlt. Was als echte Information gilt, entscheidet die gelistete Lernumgebung, nicht die offene Debatte.
- 115 Schulen im ersten Einsatzjahr.
- Rund 6.000 Schülerinnen und Schüler im vergangenen Schuljahr.
- Version 2 speist sich laut Text aus genau diesen Rückmeldungen.
- Keine Reichweite außerhalb dieser 115 Standorte in der Aussendung.
Echte Medien nach Wiederkehr-Katalog
Kritisch, sicher, kreativ: so verkauft die Aussendung den Auftrag. Das Programm hängt am Lehrplan Digitale Grundbildung. Es liegt im Katalog des Marktplatz Lernapps. Der Marktplatz ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung. Schulen mit Freischaltung bestellen Klassen- oder Schullizenzen. Der Unterricht bringt fertige Einheiten, Teacher’s Guides und Projektformate. Wer weicht, weicht vom Katalog ab.
- Vier Module von der 5. bis zur 8. Schulstufe.
- Themen im Programmtext: Informationskompetenz, Medienproduktion, Sicherheit, künstliche Intelligenz und Zukunftsfragen.
- Fertige Unterrichtseinheiten, Teacher’s Guides, Aufgaben- und Projektformate.
- Bestellweg: Marktplatz Lernapps und medienfuehrerschein.at.
- Keine unabhängige Inhaltsprüfung in der Aussendung.
FH Wien liefert den Wissenschaftsstempel
Version 2 ändert Technik, Inhalt und Methode. Eine Partnerschaft mit der FH Wien begleitet den Umbau. Praxis aus 115 Schulen soll sich mit wissenschaftlicher Medienbildung verbinden. Wer festlegt, welche Quelle gilt, welche Plattform als Gefahr gilt und welches Narrativ als Desinformation gilt, steht nicht in der Aussendung. Der Stempel steht.
- Entwickelt von Lehrkräften, angeboten vom Forum MedienBildung.
- Ein Schuljahr Praxis, dann Version 2.
- Wissenschaftliche Begleitung: FH Wien.
- Kein Preis, kein Förderbetrag, keine Lizenzzeile in der Aussendung.
Wer sagt was: „Die hohe Beteiligung zeigt, dass Medienbildung im Schulalltag einen festen Platz braucht. Jetzt führen wir die Erfahrungen von Lehrpersonen und Schülerinnen und Schülern zusammen und entwickeln den Medienführerschein gezielt für die Praxis weiter.“ Simon Moser, Forum MedienBildung.
Warum das wichtig ist: Version 2 hängt am Lehrplan und am Marktplatz von Wiederkehrs Ministerium. Kritisch heißt hier: gelistet, vorbereitet, bestellbar. 6.000 Schüler an 115 Schulen werden zur hohen Beteiligung. Der Kanon für Fake News, Sicherheit und KI in der Unterstufe wandert in eine amtlich gelistete Lernapp. Wer echte Medien sind, steht dann im Modul, nicht in der Redaktion.
6.000 Accounts, ein Katalog, ein Ministerium. Kritikfähigkeit kommt hier als Bestellware.
Frank sagt:

