Auf einen Blick: Drei Tage war Ruhe in der ukrainischen Hauptstadt, weil Trumps Gesandte Jared Kushner und Steve Witkoff vor Ort verhandelten. Kaum sind die US-Vermittler weg, schickt der Kreml wieder Drohnen auf die Bezirke Boryspil und Fastiw. Die von Putin persönlich verordnete Feuerpause ist offiziell abgelaufen.
Möglichkeit neuer trilateraler Friedensgespräche.
Steve Witkoff, US-Sondergesandter
Worum es geht: Kushner und Witkoff tourten von Moskau nach Kiew, um neue Vorschläge für ein Ende des seit viereinhalb Jahren tobenden Krieges zu präsentieren. Sie informierten auch die anwesenden Vertreter aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Während die Diplomaten von erfolgreichen Gesprächen reden, mussten die Menschen in Kiew am späten Montagabend wieder die Schutzräume aufsuchen.
Warum das wichtig ist: Das zeigt die brutale Taktik Moskaus. Eine Atempause gibt es nur, wenn es der russischen Diplomatie nützt, danach geht der Terror für die Bevölkerung nahtlos weiter. Trump will den schnellen Deal, aber am Boden regiert vorerst wieder einmal Alarm.
Drei Tage Ruhe für die hohen Herren aus Washington, danach wieder Feuer frei auf die Zivilisten. So sieht Putins Verständnis von Verhandlungsbereitschaft aus.
Frank sagt:

