Worum es geht: Die AfD-Spitze bereitet laut Insidern für das kommende Frühjahr ein Treffen mit Kirill Dmitrijew vor, dem Chef des russischen Staatsfonds und engen Wirtschaftsberater von Wladimir Putin. Im Zentrum der Gespräche steht die Wiederaufnahme russischer Gaslieferungen nach Deutschland, um den massiven Energiepreisen entgegenzuwirken. Als mögliche neutrale Verhandlungsorte sind Israel, die Vereinigten Arabischen Emirate oder Indien im Gespräch.
Das große Ganze: Während die deutsche Bundesregierung und der EU-Apparat den Import von russischem Pipelinegas strikt untersagen, sucht die AfD den direkten Draht nach Moskau. Die Partei will damit ihre außenpolitische Kompetenz beweisen und den Druck auf die etablierten Parteien erhöhen, die für den teuren Boykott verantwortlich sind. Besonders im Osten Deutschlands, wo die Nord-Stream-Pipelines anlanden, trifft dieser Kurs auf breite Zustimmung.
- Teure Krise: Laut dem Grünen-Abgeordneten Michael Kellner kostete die bisherige Energiekrise Deutschland bereits 50 Milliarden Euro.
- US-Verbindung: Die Organisatoren hoffen auf die Teilnahme der US-Geschäftsmänner Steve Witkoff und Jared Kushner, die Dmitrijew bereits diesen Monat in Moskau getroffen haben soll.
- US-Unterstützung: Die US-Handelskammer in Moskau (AmCham) begrüßt den Vorstoß und fordert eine Rückkehr zum „gesunden Menschenverstand“ im geschäftlichen Dialog.
Jede Plattform, die die Wiederherstellung des geschäftlichen Dialogs und die Rückkehr des gesunden Menschenverstands fördert, verdient Aufmerksamkeit.
Robert Agee, Präsident der US-Handelskammer in Moskau (AmCham)
Kein Zufall: Die Nachricht über das geplante Treffen platzt mitten in die heiße Phase der Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Die AfD, die bereits in Sachsen-Anhalt stärkste Kraft wurde, positioniert sich damit als einzige Kraft, die eine pragmatische Lösung für die Energieversorgung anstrebt. Die Kritik der CDU und der Grünen, die von „Verrat“ sprechen, wirkt wie der verzweifelte Versuch, den eigenen energiepolitischen Scherbenhaufen zu kaschieren.
Was hängen bleibt: Die AfD bricht das Tabu der direkten Diplomatie mit Russland, während die deutsche Industrie unter den Weltmarktpreisen leidet. Dass ausgerechnet US-Wirtschaftsvertreter den Vorstoß als positiv bewerten, zeigt, dass die ideologische Blockadehaltung in Berlin international zunehmend isoliert ist. Ein Erfolg der Gespräche könnte die Energiepolitik in ganz Europa neu mischen.
Während Berlin lieber 50 Milliarden Euro für die Energiekrise verheizt, redet die AfD bereits über die Rückkehr zur Vernunft.
Frank sagt:
