In drei Sätzen: Innenminister Gerhard Karner hat am 27. März 2026 die offizielle Antwort auf eine FPÖ-Anfrage des Abgeordneten Reinhold Maier im Parlament veröffentlicht. Die 79-seitige Beilage aus der Polizeilichen Kriminalstatistik listet alle Gewaltdelikte mit Todesfolge nach §§ 75, 76 und 86 StGB für die Jahre 2005 bis 2024 detailliert auf. Dabei zeigt sich ein klarer Anstieg ausländischer Tatverdächtiger bei Mord seit 2015, während die Gesamtzahl der Delikte weitgehend stabil bleibt.
Der Auslöser: Der FPÖ-Abgeordnete Reinhold Maier stellte am 29. Jänner 2026 die schriftliche Anfrage 4792/J zur Statistik von Gewaltdelikten mit Todesfolge vor und nach 2015. Das Innenministerium lieferte nun die vollständigen PKS-Daten.
Wer sagt was:
- Das Bundesministerium für Inneres schreibt in der Antwort wörtlich: „Aufgrund des Umfanges des in der Anfrage erbetenen Datenmaterials aus der Polizeilichen Kriminalstatistik wird auf die Beilage verwiesen.“
- Weiter heißt es zur aktuellen Lage: „Hinsichtlich der Zahlen aus dem Jahr 2025 handelt es sich um Rohdaten, die noch keiner Qualitätskontrolle unterzogen wurden.“
Das Sittenbild: Die Statistik zeigt einen stabilen Gesamttrend bei tödlichen Gewalttaten, doch der Anteil ausländischer Tatverdächtiger steigt spürbar. Österreicher als Täter bleiben die Mehrheit, doch der relative Zuwachs bei Nicht-Österreichern ist deutlich. Dies belastet das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung.
Zwischen den Zeilen:
- Die Zahl ausländischer Tatverdächtiger beim Mord (§ 75 StGB) stieg von insgesamt 151 Fällen im Zeitraum 2005 bis 2014 auf 224 Fälle zwischen 2015 und 2024.
- Im Jahr 2019 gab es bei nur 65 vollendeten Morden bereits 77 Tatverdächtige, davon 47 Ausländer gegenüber lediglich 30 Österreichern.
- Seit 2015 treten in der detaillierten Nationalitäten-Aufschlüsselung deutlich mehr Tatverdächtige aus Afghanistan, Syrien, dem Kosovo, Algerien und dem Irak auf.
- Die Zahl österreichischer Tatverdächtiger bei Mord stieg im selben Vergleichszeitraum nur leicht von 352 auf 389 Fälle.
- Nahezu alle Täter sind männlich und gehören überwiegend der Altersgruppe 25 bis 40 Jahre an.
Die andere Sicht: Das Innenministerium betont, dass die Zahlen für 2025 noch nicht veröffentlicht werden können, weil es sich um ungesicherte Rohdaten handelt.
Warum das wichtig ist: Diese offiziellen BMI-Zahlen beweisen unmissverständlich den klaren Anstieg ausländischer Tatverdächtiger bei Mord seit 2015. Während österreichische Täter nur leicht von 352 auf 389 Fälle stiegen, schnellte die Zahl nichtösterreichischer Tatverdächtiger von 151 auf 224 hoch. Es sind nackte Fakten: Österreich hat seit 2015 eine Vielzahl an Mördern importiert.
Quellen: parlament.gv.at (Statistik Gewaltdelikte mit Todesfolge vor und nach 2015 – 4299/AB)
