Das Rathaus brennt lichterloh. Doch der Bürgermeister zeigt entspannt auf den Nachbarn. Ein geheimes Dossier aus dem innersten Zirkel der Verwaltung liegt unserer Redaktion vor. Es entlarvt die aktuelle Kampagne der SPÖ St. Pölten als pures Polit-Theater. Matthias Stadler schreit per Flugblatt um Hilfe. Die internen Akten belegen aber das Gegenteil. Er selbst hat die Fristen verpennt. Er hat die Kosten explodieren lassen. Ein Insider packt aus.
Chronologie des Versagens
Das Narrativ der SPÖ St. Pölten ist sehr plump. Landesrat Udo Landbauer sei Schuld und er habe einen Geldhahn abgedreht. Deshalb sei der Stadtbus „LUP“ in Gefahr. Das der Redaktion vorliegende Dokument vom 9. Jänner 2026 zeichnet jedoch ein völlig anderes Bild. Das Problem ist nicht das fehlende Geld. Das Problem ist die verschwendete Zeit. St. Pölten hat scheinbar aus Kalkül kostbare Zeit verspielt.
Der Stichtag: Die NÖVOG (= Niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft) hat mehrfach gewarnt. Sie forderte die Stadt St. Pölten zur sogenannten Festlegung auf. Die Deadline war hart gesetzt. Alles musste bis zum 12. Dezember 2025 erledigt sein. Nur so wäre ein nahtloser Übergang im Sommer 2027 überhaupt möglich gewesen.
Die Arbeitsverweigerung: Was passierte im Rathaus? Absolut nichts und genau das ist der springende Punkt. Das Protokoll ist in seiner Nüchternheit vernichtend. Es erfolgte keine fristgerechte Beauftragung. Die Konsequenz ist brutal. Eine Ausschreibung ist jetzt unmöglich. Der Betriebsstart im Sommer 2027 ist nicht mehr machbar.
Die FoB-Logik: Der Brandstifter ruft hier selbst die Feuerwehr.
- Bürgermeister Stadler wusste vom Dezember ganz genau Bescheid. Er riss die Frist sehenden Auges. Er gestand den Fehler aber nicht ein. Er wartete ab.
- Und statt Dokumente einzureichen, startete er im Jänner eine Kampagne. Stadler schiebt das eigene Verwaltungsversagen dem politischen Gegner in die Schuhe.
Der 23-Millionen-Bluff: St. Pölten fordert hinter den Kulissen Summen, die jeden Rahmen sprengen. Die Stadt besteht stur auf eine sogenannte „Zielvariante“. Das bedeutet 100 % E-Busse und teure Taktverdichtungen.
Die Kosten-Explosion: Das interne Papier listet die Zahlen gnadenlos auf:
- Stadlers Wunschliste kostet 23,3 Millionen Euro: eine Frechheit, die den Steuerzahler ausnimmt, während das Land nur 1,6 Millionen Euro zahlt.
- Jetzt fordert Stadler plötzlich über 8 Millionen Euro pro Jahr.
Glasklare Erkenntnis: Eine solche Konzentration von Fördermitteln auf eine einzige Stadt ist unmöglich. Es wäre zutiefst unfair gegenüber den anderen 572 Gemeinden in Niederösterreich. Nur Stadler fordert wissentlich Extrawürsteln. Der rote Bürgermeister Stadler verkauft seine eigene Schlamperei als „politischen Skandal“. Das ist billiger Trick aus der Mottenkiste.
Erfundene Zwänge: Nun schwingt die SPÖ St. Pölten das Klima als moralische Keule. Die Stadt müsse auf E-Busse umsteigen. Das behauptet zumindest die rote Stadtpropaganda. Der Insider-Bericht entlarvt das als Falschmeldung.
Die Rechtslage: Es gibt keinen Zwang zum E-Bus. In den Akten steht es schwarz auf weiß. Auch ein reiner Dieselbusbetrieb ist rechtlich möglich. Die Busse müssen nur mehr Sitzplätze als Stehplätze haben. Dann fallen sie nicht unter die strenge EU-Richtlinie.
Die Option: Es gibt eine auch eine sogenannte „Basisvariante“. Diese setzt auf Dieselbusse. Sie kostet nur 17,0 Millionen Euro. Das sind über 6 Millionen weniger als die geforderte Luxus-Lösung. St. Pölten ignoriert diese Option komplett. Man riskiert lieber den totalen Stillstand.
Geiselhaft der Pendler: Das Spiel wirkt zynisch. Die Leidtragenden sind am Ende die Bürger. Und statt einer politischen Entscheidung zu treffen, bewegt sich die SPÖ und Stadler keinen Millimeter. Diese erfindet nun eine Kampagne mit der sogenannten „Sparvariante“. Das hat drastische Folgen:
- Der Takt am Abend sinkt auf 60 Minuten.
- Ortsteile wie Raggelsdorf und Weitern verlieren ihre Anbindung komplett.
- Die Busse werden gnadenlos überfüllt sein.
Das Dossier der Experten warnt explizit davor. Die Versorgungssicherheit wäre nicht mehr gegeben. Diese Unsicherheit kommt aber nicht vom Land Niederösterreich oder aus dem Büro Landbauer. Sie resultiert einzig aus der Weigerung von Bürgermeister Stadler. Der rote Bürgermeister hat sich geweigert, eine finanzierbare Variante zu beauftragen.
Fazit: Eiskaltes Kalkül
Das ist kein Kampf um den Verkehr. Es ist ein sozialistisches Hütchenspiel. Matthias Stadler ließ die Frist verstreichen. Und nach Sichtung der Dokumente lässt es Verdacht aufkommen, dass dies aus Kalkül erfolgte, um einge Geschichte im Wahlkampf zu erzählen. In den Umfragen liegt Stadler weit hinter den eigenen Erwartungen. Daher braucht es dringend eine Opfer-Rolle im Wahlkampf. Stadler hat den LUP nicht nur verpennt. Der rote Bürgermeister hat den Bus vorsätzlich in die Grube gefahren, um im Wahlkampf den Märtyrer in einem roten Märchen zu spielen.
Sollte man wissen: Hankes teure Busfahrt
Quelle
FoB Redaktion


