Vizekanzler Andreas Babler verordnet der leidenden Bevölkerung Geduld: Die Teuerung sinkt angeblich, doch spürbar ist das kaum. Während der Fiskalrat ein Milliardenloch im Budget ortet, fantasiert die SPÖ von globaler Machtpolitik gegen die USA.
Aktueller Anlass: In der ZIB 2 demonstrierte Vizekanzler Andreas Babler, wie man drängende Probleme mit kulinarischen Metaphern wegwischt: Die Regierung habe „für Ordnung gesorgt“, obwohl die Zahlen eine andere Sprache sprechen.
Wer sagt was:
- Andreas Babler: „Politik ist kein Fast Food.“
Hintergrund:
- Der SPÖ-Chef versucht, die anhaltende Teuerung als gelöstes Problem darzustellen.
- Die Realität sieht düsterer aus: Die Inflation stieg gegen Jahresende auf 4 Prozent, während Fiskalratschef Christoph Badelt ein Budgetloch von 5 Milliarden Euro identifiziert.
Im Detail:
- Während im Inland das Geld fehlt und die Preise steigen, flüchtet sich der Vizekanzler in außenpolitische Großmannssucht.
- Er fordert einen „Grönland-Katalog“, um „scharfe Sanktionen gegen US-Tech-Giganten“ durchzusetzen.
- Die Diskrepanz ist grotesk: Ein Vizekanzler, der im eigenen Land das Budget nicht im Griff hat, will den USA und globalen Konzernen die Stirn bieten.
Was zu tun ist: Statt über Grönland zu philosophieren, müsste die Regierung das heimische Budget sanieren und die Inflation effektiv bekämpfen.
Warum das wichtig ist: Bablers „Fast Food“-Sager ist ein Schlag ins Gesicht für jeden Bürger, der sich den Wocheneinkauf kaum noch leisten kann. Er entlarvt eine politische Kaste, die den Bezug zur Lebensrealität der Menschen verloren hat und eigene Ineffizienz als tugendhafte Bedächtigkeit verkauft. Wer „Verantwortung“ predigt, darf sich nicht hinter Ausreden verstecken.
Quellen:
kurier.at

