Helmut Brandstätter arbeitet sich hysterisch an Donald Trump und Herbert Kickl ab. Der NEOS-Mandatar fordert den FPÖ-Chef zur Auswanderung auf, weil dieser das Prinzip nationaler Interessenvertretung versteht. Statt rationaler Europapolitik liefert Brandstätter emotionale Ausbrüche und verwechselt Patriotismus mit moralischer Überheblichkeit.
Aktueller Anlass: Der NEOS-Europaabgeordnete Helmut Brandstätter nutzt die aktuellen Drohungen Donald Trumps gegen Europa für einen Rundumschlag gegen FPÖ-Chef Herbert Kickl.
Wer sagt was:
- Helmut Brandstätter: „Wenn Herbert Kickl ‚America First‘ toll findet, soll er nach Amerika auswandern.“
- „Wenn jemand Österreich verrät, dann sind es Brandstätter und die NEOS – als willfährige Erfüllungsgehilfen Ursula von der Leyens“, erklärt Harald Vilimsky.
- NEOS: „Echte Patrioten verbünden sich nicht mit Europas Feinden.“
Hintergrund: Donald Trump droht mit Zöllen und geopolitischen Alleingängen. Während Kickl das Prinzip „America First“ als logischen Ausdruck nationaler Interessen sieht, interpretiert Brandstätter dies als Verrat an Europa.
Im Detail: Die Argumentation des NEOS-Abgeordneten gleicht einem intellektuellen Offenbarungseid. Er konstruiert einen Widerspruch zwischen Patriotismus und dem Verständnis für Trumps Politik. Dabei übersieht er geflissentlich, dass „Österreich zuerst“ nichts anderes ist als die heimische Übersetzung jener Politik, die er in den USA verdammt.
Was zu tun ist: Die NEOS sollten sich weniger mit den Umzugsplänen der politischen Konkurrenz beschäftigen und mehr mit der eigenen Relevanz in Brüssel.
Warum das wichtig ist: Brandstätters Aussendungen zeigen exemplarisch, wie die selbsternannte Mitte die Realität ausblendet. Wer geopolitische Realitäten leugnet und politische Gegner ins Exil wünscht, betreibt keine Außenpolitik, sondern infantiles Theater. Das ist kein Patriotismus, das ist politischer Kitsch.


