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Dublin brennt: Heftige Proteste nach Messerangriff auf Kinder

Alexander Surowiec
Alexander Surowiec - Chefredakteur & Herausgeber 2 Min Read
Sujetbild Verbrechen - Geralt - Pixabay

Messerangriff in Dublin: Es kam es zu schweren Ausschreitungen, nachdem drei Kinder und eine Frau bei einer Messerattacke verletzt wurden. Busse und Straßenbahnen wurden in Brand gesetzt. Beim Attentäter soll es sich um einen Algerier handeln. Es kam bereits auch zu Plünderungen und Mülltonnen wurden in Brand gesteckt. 

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Messerangriff in Dublin

Die Polizei und Politiker riefen zur Ruhe auf und warnten vor Falschinformationen. Laut der freien Journalistin Anabel Schunke handelt es sich beim vermeintlichen Täter um einen Algerier. Von offiziellen Vertretern wurde bisher keine Angaben zur Nationalität getätigt.

Die Unruhen begannen am Donnerstagnachmittag als Demonstration in Dublin in der Nähe des Tatorts. Es gab mehrere Zusammenstöße mit der Polizei, einige Demonstranten zündeten Leuchtraketen und Feuerwerke, andere warfen mit Stühlen und Hockern. Eine Polizeiabsperrung wurde um das irische Parlamentsgebäude, Leinster House, errichtet. Straßen um die O’Connell Street wurden blockiert. Dublin gleicht einem Krisengebiet.

Straßenschlachten und Plünderungen

Die irische Justizministerin Helen McEntee die Straßenschlachten als „unerträglich“. Garda Commissioner Drew Harris, der ranghöchste Polizeibeamte in Ireland,  sprach von einer „völlig verrückten Gruppe, angetrieben von rechtsextremer Ideologie“. Die Gewalt brach aus, nachdem drei Kinder und eine Frau in Parnell Square East angegriffen wurden. Ein fünfjähriges Mädchen wird notfallmedizinisch behandelt, die Frau erlitt schwere Verletzungen. Zwei weitere Kinder wurden weniger schwer verletzt. Ein schwer verletzter Mann ist ein Verdächtiger in den Ermittlungen. In der Nähe des Tatorts liegt eine irischsprachige Grundschule.

Proteste eskalieren

Als die Proteste eskalierten, wurden ein Polizeifahrzeug, eine Straßenbahn, mehrere Busse und ein Auto in Brand gesetzt. Die Ministerin McEntee verurteilte die Ausschreitungen und rief zur Ruhe auf. 

Quellen

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