Alfred Gusenbauer, Ex-Bundeskanzler und Aufsichtsratschef bei Signa, weist Forderungen nach seinem Parteiaustritt aus der SPÖ zurück. Er betont seine langjährige Bindung und Unterstützung für sozialdemokratische Ziele.
Trotz Kritik kein Austritt
Gusenbauer, seit fast 50 Jahren in der Sozialdemokratie engagiert, sieht keinen Grund für einen Austritt: „Und so wie ich das früher in Funktion gemacht habe, mache ich das jetzt als einfaches Mitglied und an dem wird sich nichts ändern.“
Kein Schaden für SPÖ
Er widerspricht der Annahme, seine Geschäftstätigkeiten könnten der SPÖ schaden: „Die SPÖ hat die Wahl noch nicht verloren. Ich bin zuversichtlich, dass sie sich gut schlagen wird.“
Kritik an Beraterhonoraren
Gusenbauers hohe Beraterhonorare bei der mittlerweile insolventen Signa-Gruppe erregten Kritik. Mehrere Landesparteien forderten Konsequenzen.
Sektion 8 will Ausschluss
Ein Parteiausschlussverfahren gegen Gusenbauer wird von der SPÖ Sektion 8 in Wien-Alsergrund angestrebt, bedarf jedoch weiterer Schritte zur Umsetzung.
