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Henry A. Kissinger: Architekt des Weltfriedens gestorben

Alexander Surowiec
Alexander Surowiec - Chefredakteur & Herausgeber 2 Min Read
Henry Kissinger - Gerald R. Ford Presidential Library and Museum - David Hume Kennerly

Henry A. Kissinger, der 56. US-Außenminister, war eine Schlüsselfigur in der amerikanischen und weltweiten Politik nach dem Zweiten Weltkrieg. Als Gelehrter, Nobelpreisträger und Experte für realpolitische Diplomatie hatte Kissinger einen entscheidenden Einfluss auf die Gestaltung der amerikanischen Außenpolitik und die weltweite Ordnung.

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Veteran mit "Bronze Star Medal"

Geboren 1923 in Fürth, Deutschland, floh Kissinger 1938 vor dem Nationalsozialismus in die USA. Nach seinem Militärdienst, für den er mit der Bronze Star Medaille ausgezeichnet wurde. Diese Medaille erhält man für herausragende Leistungen im Kampfeinsatz oder besonders verdiente Pflichterfüllung verliehen. Danach absolvierte er ein Studium an der Harvard Universität. Dort promovierte er mit einer Arbeit, die als die längste Dissertation in Harvard gilt. Anschließend lehrte er an der Universität und leitete das internationale Seminar von 1952 bis 1969.

Nationaler Sicherheitsberater

Kissinger diente als Nationaler Sicherheitsberater und später als Außenminister unter den Präsidenten Nixon und Ford. Er trug wesentlich zur Öffnung Chinas für die westliche Welt bei und spielte eine Schlüsselrolle in der Entspannungspolitik mit der Sowjetunion während des Kalten Krieges. Seine Bemühungen um ein Ende des Vietnamkriegs und seine Rolle im Nahostkonflikt zeigen seine diplomatischen Fähigkeiten.

Ehrungen und Auszeichnungen

Kissinger erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Friedensnobelpreis 1973, die Presidential Medal of Freedom 1977 und die Medal of Liberty 1986. Er wurde auch von verschiedenen Staatsführern und Gelehrten für seine Beiträge zur Weltordnung und Diplomatie gelobt.

Bereits zu Lebzeiten eine Legende

Auch nach seinem Rücktritt blieb Kissinger als Berater und Kommentator in außenpolitischen Fragen aktiv. Sein umfangreiches schriftstellerisches Werk umfasst 21 Bücher, darunter “World Order” und “Diplomacy”. Seine Einflüsse auf die globale Diplomatie und seine Beiträge zur internationalen Stabilität und Sicherheit werden noch lange nachwirken.

Quellen

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