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Schlepper-Ranking: Afghanistan, Serbien und Nigeria

Alexander Surowiec
Alexander Surowiec - Chefredakteur & Herausgeber 2 Min Read
FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert-Hofer - Parlamentsdirektion - Johannes-Zinner

Lagebericht über Schlepperei und Menschenhandel: 2019 wurden insgesamt 19.274 Personen aufgegriffen. Im Vergleich zum Vorjahr mit 21.236 aufgegriffenen Personen bedeutet das einen Rückgang von neun Prozent. Die Zahl der Schlepper hat im Vergleich mit 2018 wieder leicht zugenommen: 2019 wurden 242 Schlepper registriert, 2018 waren es 223.

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Jedoch konnte eine Abnahme bei der Anzahl der geschleppten Personen festgestellt werden. 2018 wurden 2.843 Personen, die illegal über die Grenze gebracht wurden, erfasst. 2019 sank die Zahl auf 2.469 Personen, was einem Minus von 13,2 Prozent entspricht. Bei der Zahl der rechtswidrig Eingereisten beziehungsweise Aufhältigen konnte ebenfalls eine Abnahme von 18.170 auf 16.554
Personen im Jahr 2019 registriert werden.

Den Lagebericht über Schlepperei und Menschenhandel für das Jahr 2019 bezeichnet Hofer als besorgniserregend. Österreich zähle demnach zu den Lieblingszielen von illegalen Migranten. FPÖ-Bundesparteiobmann und Nationalratsabgordneter Norbert Hofer fordert daher den Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) auf, die Grenzen effizienter zu kontrollieren: „Der Testbetrieb mit Drohnen ist gut und schön – für einen effektiven Schutz der Grenzen gegen illegale Einwanderung ist es aber das Um und Auf, entsprechende personelle Ressourcen vorzuhalten.“

Topherkunftsländer: Afghanistan, Serbien und Nigeria

Die Topherkunftsländer waren 2019 Afghanistan (2103), Serbien (1.406), Nigeria (1.204) und die Slowakei (1.057). Hervorzuheben ist ebenso Nordmazedonien. 2018 wurden keine Aufgriffe verzeichnet, 2019 jedoch insgesamt Obwohl Nigeria zu den Top drei Herkunftsländern zählt, wurden 2019 mit 1.204
Aufgriffen 48,9 Prozent weniger Personen registriert (2018: 2.354).

Die meisten Schlepper waren syrische Staatsagenhörige (36), gefolgt von Staatsangehörigen aus Österreich (22), Türkei (20), Serbien (18) und Afghanistan (16).

“Illegal Aufgegriffene müssen zurückgewiesen werden”

„Laut dem Dublin-Verfahren ist derjenige Staat verpflichtet, das Asylverfahren durchzuführen, in dem die asylsuchende Person zum ersten Mal die EU-Grenzen betritt. Damit ist klar, dass Österreich das Recht hat, die illegal Aufgegriffenen rückzuführen. Für diese Menschen darf es kein Asylverfahren in Österreich geben”, so Hofer abschließend.

Quellen:

Zum Bericht: Lagebericht Schlepperei und Menschenhandel 2019
FPÖ – Hofer: Grenzkontrollen müssen endlich verschärft werden

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