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Innenministerium startet Extremismusprävention an Schulen

Alexander Surowiec
Alexander Surowiec - Chefredakteur & Herausgeber 2 Min Read
Gerhard Karner - Sepa Media - Martin Juen

Innenminister Gerhard Karner und Bildungsminister Martin Polaschek (beide ÖVP) präsentierten im Beisein von Jugendstaatssekretärin Claudia Plakolm, Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ebenfalls beide ÖVP) die Kampagne für Extremismusprävention an Schulen.

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Neue Initiative startet an Schulen

Innenminister Karner: „Radikalisierung beginnt im Kleinen. Radikalisierung beginnt bei den Jungen. Radikalisierung beginnt online.“ Karner betonte wiederkehrend die Zusammenarbeit mit anderen Ministerien und Behörden.

Inhalt des neuen Programms sind unter anderem das Verbotsgesetz, das Symbolgesetz aber auch Extremismus. Die Verbreitung der Initiative erfolgt maßgeblich über das Bildungsministerium. Radikalisierung ist immer ein Prozess, daher sei die Informationsbereitstellung essentiell. 

Bildungsminister Polaschek ergänzt inhaltlich an die Rede vom Innenminister: „Das Know-How für Schüler steht im Vordergrund. Die Prävention erfolgt durch Workshops an Schulen. Es geht aber auch um die Gefahren des Extremismus.“

Jugendstaatssekretärin Plakolm eröffnet ihre Rede entschlossen: „Extremismus ist Gift für unsere Gesellschaft.“ Plakolm erinnert an die aktuellen antisemitischen Ausschreitungen auf den österreichischen Straßen und bei Demonstrationen. „Die Falle der Propaganda. Daher müssen wir Extremismus im Keimersticken.“ Die Maßnahmen sollen dazu beitragen, um Jugendliche zu mündigen Staatsbürgern zu erziehen.

Die niederösterreichische Bildungslandesrätin Teschl-Hofmeister führt weiter aus: „Informationsweitergabe an Jugendliche, aber auch an Eltern steht im Vordergrund.“ Als Mutter sei ihr das Thema besonders wichtig. 

In Niederösterreich stehen Schulpsychologen rund um die Uhr telefonisch zur Verfügung.” Die Prävention ist laut Bildungslandesrätin Teschl-Hofmeister: “ein gemeinschaftliches Projekt. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.”

Parallelen zu „Wir alle sind Wien“

Im September startete bereits die Stadt Wien an ausgewählten Schulen das Projekt „Wir alle sind Wien“. Diese Maßnahme wendet sich gegen politischen und religiösen Extremismus.

Ebenfalls mit Hilfe von Workshops und einer Social-Media-Kampagne sollen Jugendliche gegenüber extremistischen Strömungen sensibilisiert werden. Der Wiener Integrationsstadtrat Christoph Wiederkehr (NEOS) setzt bei der Kampagne insbesondere auf Influencer: „Wir nehmen positive Vorbilder, die bei den Jugendlichen beliebt sind, um dann weltoffene, prodemokratische Weltanschauungen und Botschaften zu vermitteln.“

DSN Folder "Nein zu Extremismus"

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