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Keine Ausgangssperre, aber Lokalsperren und Quarantäne in Tirol

Alexander Surowiec
Alexander Surowiec - Chefredakteur & Herausgeber 2 Min Read
Coronavirus - Kira Yan - Adobe Stock

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) und Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) gaben heute als Vertreter der Bundesregierung eine historische Pressekonferenz. Drastische und harte Maßnahmen wurden verkündet. Kurz: “Maßnahmen sind notwendig, um die Ausbreitung zu reduzieren.”

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Kanzler Kurz eröffnet sehr betroffen die Pressekonferenz: “Der Virus breitet sich nach wie vor in Europa, Italien und Österreich aus. […] Am Montag müssen wir unser soziales Leben auf ein Minimum reduzieren. Es wird daher in drei Bereichen Einschränkungen geben.”

Drei-Punkte-Plan ab Montag

Kanzler Kurz bringt es wie folgt auf den Punkt: “Alle Unternehmer sollen Mitarbeiter in “Teleworking” entsenden.” Darüber hinaus erörtert der Kanzler, dass Restaurants, Bars, Cafes, sprich die Gastronomie, ab Montag nur noch bis 15 Uhr geöffnet bleiben dürfen. Geschäfts- und Lokalsperren stehen an. Nicht betroffen sind aber von dieser Maßnahme Supermärkte, Banken, Apotheken, Post und Drogerien. Diese Geschäfte bleiben offen, um die Grundversorgung aufrechtzuerhalten.

Daher sind Hamsterkäufe eine übertriebene Maßnahme. Wichtig: Es bleiben auch in der kommenden Wochen die Tankstellen geöffnet.

14 Tage Quarantäne in Tirol

Mehrere Gemeinden werden unter Quarantäne gestellt. Ischgl, Galtür, aber auch Arlberg wurden heute vom Bundeskanzler während der Pressekonferenz genannt: “Es ist notwendig, diese Menschen zu isolieren.”

Flüge und Züge in weitere Länder werden storniert

Innenminister Nehammer erörtert, dass Flüge nach Frankreich, Spanien und Schweiz gestrichen werden. Dies gilt auch für Züge in die Schweiz.

Keine Ausgangssperre

Innenminister Nehammer gab bereits vor der Pressekonferenz bekannt, dass es nicht zu einer Ausgangssperre kommen wird. Nehammer: “Es wird natürlich keine Ausgangssperren geben.”

Erstes Hilfepakete für die Wirtschaft

Der Bundeskanzler kündigt für Samstag ein erstes Maßnahmenpaket für die Wirtschaft an. Auf europäischer Ebene wurden die Maastricht-Kriterien ausgesetzt.

Fazit

Nun heißt es für jeden Einzelnen abwarten, Kinder und Jugendliche während der “Corona-Ferien” zum Lernen zu animieren und die nächsten Einschränkungen des öffentlichen Lebens abzuwarten.

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