Kritik: Rauchs Vorstoß verunsichert Bauern

Redaktion
Johannes Rauch - Sepa Media - Martien Juen
Mit einem kontroversen Vorstoß zur Schweinehaltung stürzt Bundesminister Johannes Rauch die Landwirtschaft in Unsicherheit. Für Schmuckenschlager ist klar: „Es geht sowohl um den Schutz der Bauern als auch um den Schutz der Konsumenten.“

Schmuckenschlager kritsiert Rauch

Johannes Schmuckenschlager, Präsident der Landwirtschaftskammer Niederösterreich, warnt: „Bundesminister Rauch sorgt für noch mehr Verunsicherung.“ Er fordert von Rauch, statt neuer Debatten bestehende Gesetze umzusetzen und den Schutz von Bauern und Konsumenten zu gewährleisten.

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Vollspaltenböden im Fokus

Schmuckenschlager kritisiert Rauchs Fokus auf Vollspaltenböden, da dieser Importe von Billigfleisch fördern könnte. „Das kann als Minister für Gesundheit und Konsumentenschutz doch nicht Rauchs Ziel sein,“ merkt Schmuckenschlager an. Er betont die Notwendigkeit, die österreichische Schweineproduktion im internationalen Wettbewerb nicht zu benachteiligen, um die Versorgungssicherheit zu garantieren.

Prioritäten von Rauch falsch?

Die fehlende Umsetzung der Herkunftskennzeichnung für verarbeitete Produkte durch Minister Rauch stößt ebenfalls auf Kritik. Schmuckenschlager wirft Rauch vor, die Prioritäten falsch zu setzen und fordert eine Verantwortungsübernahme bei der öffentlichen Beschaffung von regionalen Lebensmitteln. „Die öffentliche Hand hat große Verantwortung,“ so Schmuckenschlager.

Appell an Rauch

Die Situation des Putenfleischmarktes verdeutlicht die Konsequenzen von unrealistischen Forderungen. Trotz eines ausreichenden Angebots von heimischem Putenfleisch nach AMA-Gütesiegel-Standards, wird Billigfleisch aus dem Ausland bevorzugt. „Nun findet heimisches Putenfleisch zu wenig Absatz,“ erklärt Schmuckenschlager und warnt vor ähnlichen Entwicklungen in der Schweinebranche, sollte Minister Rauch bei seiner Forderung bleiben.

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