Islamistische Gefahr in Niederösterreich: Kritik an Bundesregierung wächst

Nach der Ausforschung von drei mutmaßlichen IS-Anhängern in Niederösterreich hagelt es Kritik an der Bundesregierung. Landesparteichef Udo Landbauer fordert schärfere Maßnahmen gegen den politischen Islam, um die Sicherheit in Österreich zu gewährleisten.

Sujetbild Politischer Islam - Samer Chidiac - Pixabay
Redaktion

Die jüngsten Enthüllungen über drei mutmaßliche IS-Anhänger in Niederösterreich haben zu heftiger Kritik an der österreichischen Bundesregierung geführt. Udo Landbauer, stellvertretender Landeshauptmann und FPÖ-Landesparteichef, verurteilte die aktuelle Sicherheitspolitik scharf: „Der radikale Islam hat in Niederösterreich nichts verloren und dieser Sumpf muss unverzüglich trockengelegt werden.“ Er sieht den politischen Islam als größte Bedrohung für Demokratie und Freiheit und fordert einen sofortigen Asylstopp sowie rigorose Abschiebungen.

Jugendliche im Visier der Behörden

Die Ermittlungen des Landesamts für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung (LSE NÖ) brachten drei Jugendliche ins Visier der Behörden. Zwei junge Männer aus dem Bezirk Tulln und eine russische Staatsbürgerin aus St. Pölten stehen im Verdacht, Propaganda für den IS verbreitet zu haben. Die Verdächtigen sollen über soziale Medien Inhalte mit islamistischem Bezug geteilt haben, darunter Videos und Bilder, die den IS verherrlichen. Die Sicherheitsbehörden stellten bei Hausdurchsuchungen unter anderem verbotene Waffen sicher.

Verbindung nach Deutschland

Ein Hinweis des deutschen Bundeskriminalamts führte die österreichischen Behörden auf die Spur der mutmaßlichen Terror-Sympathisanten. Trotz der ernsthaften Vorwürfe sind den Ermittlern bislang keine weitergehenden Pläne der Verdächtigen bekannt. Alle drei Verdächtigen stehen nach Angaben der Behörden nicht in direktem Zusammenhang zueinander.

Fazit und Ausblick

Die jüngsten Entwicklungen werfen ein beunruhigendes Licht auf die Sicherheitslage in Österreich. Die Kritik an der Regierung wird lauter, während die Forderungen nach härteren Maßnahmen gegen den politischen Islam zunehmen.

Quellen

FPÖ NÖ

Krone

Share This Article
Keine Kommentare