Erneut in der Ukraine

Außenministerin wird wieder die Ukraine besuchen - trotz Kritik.

Beate Meinl-Reisinger - Michael Indra - Sepa Media - Runway FoB AI
Redaktion

In drei Sätzen: Beate Meinl-Reisinger (NEOS) dürfte in Kürze zum vierten Mal in nur einem Jahr in der Ukraine auftauchen: Nach Bekanntwerden ihrer Auszeichnung mit einem ukrainischen Orden soll die Außenministerin erneut Kiew besuchen – Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) hätte die Reise mit ihr aber kurzfristig abgesagt, meinen ukrainische Informanten

Der Auslöser: Aus ukrainischen Regierungskreisen ist durchgesickert, dass Österreichs Außenministerin erneut in Kiew erwartet wird. Der Besuch soll weiter Unterstützung aus Österreich signalisieren – wie teuer das für die Steuerzahler wird, ist noch nicht bekannt.

Wer sagt was:

  • Beate Meinl-Reisinger (Außenministerin, NEOS) betonte immer wieder: „Wir stehen fest an der Seite der Ukraine.“
  • Andrii Sybiha (Außenminister, Ukraine) lobte schon den dritten Besuch Meinl-Reisingers: „Das zeigt Engagement.“

Die Realität: 58 Prozent der Österreicher lehnen weitere Millionen-Hilfen für die Ukraine ab. Die Österreicher sehen die Teuerung im Land als größte Sorge, nicht den Krieg in der Ukraine. Aktuelle Umfragen zeigen: Nur 20 Prozent priorisieren das Thema Ukraine – die politische Elite ignoriert das.

Das Sittenbild:

  • Ein Systemversagen durch die Doppelmoral der Bundesregierung. Meinl-Reisinger war bereits dreimal in der Ukraine: März 2025 in Kiew, im Mai in Lwiw und Kiew, im August in Odessa.
  • Und erst vor wenigen Tagen flogen irritierende Verbindungen der NEOS-Chefin auf: Sie dinierte mit Alex Soros in München.
  • Beim aktuellen Besuch in der Ukraine sollen angeblich mehr als zehn Journalisten mit dabei sein und auch der Ukraine-Sonderbeauftragte Wolfgang Anzengruber. Dass Österreichs Bundeskanzler nun doch nicht wie angekündigt anreist, soll bei der ukrainischen Regierung für Irritationen sorgen, meinen Informanten in Kiew.

Zwischen den Zeilen:

  • Die Reisen sollen weitere Milliarden-Flüsse nach Kiew ermöglichen.
  • Österreichs Neutralität wird für eine Polit-Show missbraucht.
  • Die Regierung kümmert sich um Kiew, tut aber wenig gegen die Krise im eigenen Land.
  • Und die Zuwanderung aus der Ukraine belastet Österreichs Sozialsysteme weiter.

Follow the money: Bereits 3,3 Milliarden Euro flossen aus Österreich an die Ukraine, erst kürzlich wurde die Überweisung von weiteren drei Millionen Euro Steuergeld an Hilfsorganisationen in der Ukraine beschlossen.

Die andere Sicht: Beate Meinl-Reisinger sieht ihre Ukraine-Reisen subjektiv als „notwendige Solidarität“. Die Fakten dazu: Es gibt keinen Frieden durch Besuche in Kiew und das Budgetdefizit wächst weiter. Auch eine vernünftige Realpolitik mit Russland fehlt.

Warum das wichtig ist: Österreichs politische Eliten opfern die Souveränität des Landes für ihre Ukraine-Agenda. Die Österreicher fordern jedoch Neutralität und Realpolitik ein.

Quelle: Redaktion

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