In drei Sätzen: Zwei bekannte Selbstdarsteller dürfen sich auch über ein Engagement bei den aktuellen Wiener Festwochen (13,8 Millionen Euro jährliche Subvention mit Steuergeld): Die nackt in einem auch mit Urin gefüllten Planschbecken auf der Biennale in Venedig badende Performance-Künstlerin Florentina Holzinger und der sich als Wunderheiler bezeichnende Kroate Josip Grabovac alias Braco. Braco wird im Rahmen des Programms „Republic of Gods“ das tun, was er immer macht – in die Menge starren, fünf bis zehn Minuten lang.
Der Auslöser: Für die aktuell eröffnete Wiener Festwochen – einst ein Höhepunkt im Kulturjahr der Bundeshauptstadt – ist nun Milo Rau verantwortlich, den der linkslastige Standard so huldigt: Er sei „der quirlige und mit fröhlicher Kuratorenprosa wie der Teufel mit Brennholz gesegnete Spielleiter“. Der subventionierte „Teufel“ (Zitat Standard) gönnt sich also um 13,8 Millionen Euro Steuergeld seinen linken Hexentanz mit schrillen Propheten und der Pipi-Künstlerin von der Biennale, die sich über die Umarmungen und Bussis des SPÖ-Chefs und Kulturministers freuen durfte.
Detail am Rande: Und auch das Engagement der Gruppe „Witch Club Satan“ zeigt ziemlich eindeutig den ideologischen Kurs der Festwochen. „Die Wiener Festwochen sind längst keine Kulturveranstaltung mehr, sondern ein linksradikales Experimentierfeld für Provokation und politische Agitation“, meint dazu der Wiener FPÖ-Kultursprecher Lukas Brucker.
Wer sagt was:
- Lukas Brucker (Kultursprecher der FPÖ Wien): „Während die Stadt Wien bei Familien, Pensionisten und der heimischen Bevölkerung immer weiter kürzt, werden gleichzeitig Millionenbeträge für linke Agitation, Esoterik-Shows und bizarre Satanisten-Performances hinausgeworfen. SPÖ-Bürgermeister Ludwig und seine Wiener SPÖ sind völlig entgleist.“
- Milo Rau (Intendant der Wiener Festwochen): „Für uns als größtes Crossover-Festival der Welt ist das ja quasi kulturpolitischer und staatsbürgerlicher Auftrag.“
Das große Ganze: Schräge Wunderheiler, Satanisten-Bands und eine Pisse-Künstlerin werden zu Stars der Wiener Festwochen in einer von SPÖ und NEOS regierten europäischen Millionenstadt. Alles muss nur noch widerwärtig und peinlich aufgesetzt provokativ sein. Das Publikum der Festwochen wird trotzdem nicht schockiert sein, denn zu oft urinierten Schauspieler bereits auf die Bühnen von Burg- oder Volkstheater.
Warum das wichtig ist: Eine rot-pinke Stadtregierung schämt sich nicht, weitere Millionen Euro an Steuergeld an Braco, Pipi-Florentina und einen Hexen- und Satan-Club zu überweisen, obwohl SPÖ und NEOS aktuell ein Rekord-Defizit von 2,8 Milliarden Euro zu verantworten haben. Das von der SPÖ seit Jahrzehnten verwaltete Wien versinkt in einem Schuldenberg und erhöht dramatisch die Gebühren, zeitgleich werden Grauslichkeiten auf einer Kurzzeit-Bühne finanziert. Die FPÖ formuliert dazu: „Die SPÖ ist entgleist.“
Weitere Quellen:
Aussendung der FPÖ
Bericht im Standard

