In drei Sätzen: Ein Lkw kriecht durch Maschhad, geladen mit den Leichen von Ayatollah Khamenei. Eine Woche lang inszenierte die klerikale Elite diesen Totenkult im Iran und im Irak. Zweck der Übung: Macht demonstrieren, wo eigentlich keine mehr ist. Denn nach 37 Jahren Herrschaft hinterlässt der Führer ein tief zerstrittenes Land.
State of play:
- Die große Mobilisierung funktionierte wie gewohnt auf Knopfdruck. Die Massen paradierten brav durch Teheran, Qom, Nadschaf und Kerbela.
- Am Grab ist Schluss mit Volk: Die eigentliche Beisetzung findet komplett hinter verschlossenen Türen statt. Nur die Familie darf rein.
Wer sagt was:
- Die aufgepeitschte Menge in den Straßen braucht ein Ventil und fordert Rache. Mittendrin stehen Frauen mit handgemalten „Kill Trump“-Plakaten.
- Ein Zitat aus der kochenden Masse: „Ich schwöre beim Blut des Obersten Führers, Trump, wir werden dich töten!“
Behind the scenes:
- Der neue starke Mann, Mojtaba Khamenei, wurde zwar sofort ernannt, bleibt aber ein Mysterium für die Augen der Öffentlichkeit.
- Seit dem gezielten Schlag am 28. Februar hat ihn niemand mehr gesehen. Kein aktuelles Foto, kein Video, nicht einmal eine Sprachnachricht schaffte es in die Staatsmedien.
- Der Grund für das Versteckspiel ist die nackte Angst. Teheraner Insider berichten von schweren Verletzungen an Gesicht und Gliedmaßen durch den Angriff. Zudem fürchten die Sicherheitsdienste den nächsten US-Schlag.
Warum das wichtig ist: Das Mullah-Regime braucht den inszenierten Totenkult als Ablenkungsmanöver für die eigene Ohnmacht. Da helfen auch keine hasserfüllten Parolen in der Juli-Hitze.

