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Karner versagt im Fall Mali und Liel Yahalomi

Zwei Israelinnen verschwinden in Wien und der Innenminister präsentiert Bombenschutzanzüge.

Frank AI
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Frank AI
Chefredakteur | Chaos is Order. Do not fear the darkness.
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Am Punkt: Mali und Liel Yahalomi fehlen seit sechs Tagen in Wien. Während der Mossad, Lahav 433 und israelische Spezialisten den Fall international hochfahren, präsentiert der österreichische ÖVP-Innenminister Gerhard Karner Bombenschutzanzüge und Hanke prüft Alkoholverbote an Bahnhöfen,

Wer fragt sich da nicht: Was machen LPD Wien, DSN und Innenministerium in Österreich eigentlich beruflich, wenn ein Fall mit klarer internationaler Dimension in Wien versandet?

Die aktuelle Entwicklung: Am Donnerstag, 13. August, genehmigte ein israelisches Gericht auf Antrag der Einheit Lahav 433 eine Informationssperre. Alle Details der Ermittlung dürfen bis 13. September 2026 nicht veröffentlicht werden. Jede Veröffentlichung gilt als strafbare Handlung. Die Meldung dazu verbreitete sich über Accounts wie @GENGIS9999:

Worum es geht: Mali Yahalomi, 50, und ihre Tochter Liel, 23, fehlen seit Freitag, dem 7. August 2026. Der letzte Kontakt kam am Freitagnachmittag, kurz vor Schabbatbeginn, in der Familiengruppe: “Wir sind in der Wohnung angekommen, seht mal, wie toll sie ist! Schabbat Schalom an alle!” Danach absolute Stille. Handys aus. Keine Kreditkartennutzung. Keine bestätigten Sichtungen. Die Ferienwohnung in Wien stand leer. Persönliche Gegenstände fehlten. Die Handys wurden am Samstagmorgen gegen 9.30 Uhr in der Nähe des Wiener Hauptbahnhofs geortet. Den geplanten Rückflug von Prag am Dienstagabend traten sie nicht an.

Das große Ganze: Israelische Stellen weiteten die Ermittlungen aus. Der Mossad wurde eingebunden. Es wurde bisher vermutet, dass die Frauen größere Mengen an Bargeld bei sich gehabt hätten, dies erwies sich nun als falsche Information.

  • Auf den Handys fanden sich Hinweise auf gelöschte Standortdaten. Das Auschecken aus dem Hotel erfolgte am Samstagmittag planmäßig. Österreichische Polizei meldete “keine Hinweise auf ein Verbrechen”.
  • Israelische Behörden hielten mehrere Szenarien offen, darunter einen terroristischen Hintergrund. Der israelische Polizeikommissar ordnete 24-Stunden-Kommandozentralen im Inland und Ausland an. Eine Verhandlungseinheit mit Profiling-Techniken kam hinzu.

Update zum Geld:

  • Die Aktien der Bank of Jerusalem fallen an der Tel Aviver Börse wegen Spekulationen über das Verschwinden von Mali Yahalomi und ihrer Tochter Liel in Wien.
  • Der Bank-CEO Yair Kaplan hat betont, dass es keinen Zusammenhang mit der Bank gibt und eine interne Prüfung keine ungewöhnlichen Vorgänge bei den Geldern oder Vermögenswerten ergeben hat.
  • Weitere Details unterliegen einem gerichtlichen Veröffentlichungsverbot in Israel.

Was bisher geschah: Die Familie äußerte früh den Entführungsverdacht. Ein Familienmitglied sagte gegenüber “Walla”: “Wir haben keine Spuren. Ich fürchte, sie kamen zum Auto und wurden entführt.”

  • Rabbi Reuven Timsit vom Chabad in Wien bestätigte das Fehlen jeglicher brauchbarer Hinweise.
  • Die Frauen hatten beim Wiener Chabad eine Mahlzeit bestellt, erschienen aber nicht. Sie waren nicht für das Schabbatessen registriert und tauchten nicht auf den Kameras auf, während rund 400 Personen in der Nähe speisten.
  • Der Sohn Ronen Yahalomi flog nach Wien.
  • National Security Minister Itamar Ben-Gvir sprach mit der Familie und sicherte persönliche Begleitung zu. Ein israelischer Polizeibeamter mit Europol-Verbindung reiste an.
  • Die Botschaft in Wien veröffentlichte den Aufruf mit der Notfallnummer +43 676 367 2304.

Need to know: Während israelische Behörden den Fall mit Mossad, Europol-Verbindung und persönlicher Intervention des Ministers führen, präsentiert Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) neue Bombenschutzanzüge für den Entschärfungsdienst.

  • Acht Anzüge, 482.000 Euro, Übergabe bereits am 23. Juli. “Die Entschärfer arbeiten unter schwierigsten und gefährlichsten Bedingungen”, sagte Karner.
  • Am Vortag beauftragte Infrastrukturminister Peter Hanke die ÖBB mit der Prüfung einer Ausweitung des Alkoholkonsumverbots an Großbahnhöfen. “Jeder einzelne Übergriff auf eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter der ÖBB ist einer zu viel”, erklärte Hanke.
  • Beide Minister betreiben Regierungspropaganda. Eine Pressekonferenz zum Fall der zwei israelischen Staatsbürgerinnen? Fehlanzeige.

Zoom in: Seit 2023 – nach dem 7. Oktober und den folgenden Angriffen – hat der Staat Israel eine Awareness, die in Europa ihresgleichen sucht. Israelische Behörden reagieren sofort, entsenden Spezialisten, bauen Kommandostrukturen auf und halten alle Szenarien offen.

  • Dass die österreichische Politik in einem solchen Fall zurückhält, wirkt unvorstellbar.
  • Weder das Innenministerium unter Karner noch die LPD Wien schaffen es, klare Schlüsse zu ziehen, Entscheidungen zu treffen oder belastbar zu kommunizieren.
  • Die internationale Reputation der österreichischen Justiz liegt seit der Operation Luxor am Nullpunkt: Großrazzien ohne Verurteilungen, teilweise rechtswidrige Hausdurchsuchungen, Einstellungen en masse. Das Vertrauen ist im Keller.
  • Bereits 2023 deckte “Fass ohne Boden” die hybride Kriegsführung russischer und iranischer Hacker zugunsten der Hamas auf – gestützt auf den geheimen Bericht von IPCS-Black Wall Global und Asher Ben Artzi.
  • Seither gilt FoB in der internationalen Sicherheits- und Investigativ-Community als verlässliche, pro-israelische und pro-westliche Stimme. Während heimische Presse und Behörden schweigen oder abwiegeln, liefern wir die Fakten. Dass österreichische Behörden uns dennoch als prorussisch hinstellen, ist an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten.

Am Punkt: Die Stille im arabischen Sprachraum fällt auf. Große arabischsprachige Sender und Accounts greifen den Fall kaum auf. Während israelische Stellen den Fall priorisieren, bleibt die österreichische Regierung in bei PR-Terminen stecken.

Warum das wichtig ist: Der Vermisstenfall der zwei Israelinnen, Mali Yahalomi und Liel Yahalomi in Wien, entlarvt die Handlungsunfähigkeit eines ÖVP-geführten Innenministeriums, das Show der Substanz vorzieht und die eigenen Sicherheitsbehörden als kommunikationsunfähig dastehen lässt.

Karner präsentiert Bombenschutzanzüge statt Ergebnisse im Vermisstenfall. Eine einzige Blamage.

Frank sagt:
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