Bis zu 2.000 Euro: Heute startet der Handwerkerbonus

Ab dem 15. Juli 2024 können Anträge für den neuen Handwerkerbonus eingereicht werden. Mit einem Budget von 300 Millionen Euro fördert die Regierung eine Vielzahl an Handwerksleistungen im privaten Bereich. Auch rückwirkend seit dem 1. März 2024 erbrachte Leistungen können geltend gemacht werden.

Redaktion
Sujetbild Geld - Alexa - Pixabay

Heute startet die Antragsphase für den Handwerkerbonus, der eine breite Palette von Arbeitsleistungen fördert, darunter Sanierungen, Renovierungen sowie Aus- und Zubauten von Wohnraum. Insgesamt stehen 300 Millionen Euro zur Verfügung. Gefördert werden 20 Prozent der Arbeitskosten bis zu einem Maximum von 2.000 Euro im Jahr 2024 und 1.500 Euro im Jahr 2025. Rechnungen müssen die Arbeitsleistung gesondert ausweisen. Anträge können elektronisch über die Webseite eingereicht werden, die auch eine Video-Anleitung zur Antragsstellung bietet. Zusätzlich steht eine Hotline zur Verfügung.

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Reaktionen aus der Wirtschaft

Renate Scheichelbauer-Schuster (ÖVP WB), Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Österreich, betont die Bedeutung des Handwerkerbonus für die Konjunktur: „Das Interesse ist riesengroß. Schon jetzt lassen sich dadurch Signale für einen Stimmungsumschwung in unserer Konjunkturbeobachtung erkennen.“ Sie dankt Wirtschaftsminister Martin Kocher (ÖVP) für die Unterstützung, die regionale Wertschöpfung und Beschäftigung sichere, besonders in baunahen Branchen, die unter dem Einbruch der Baukonjunktur gelitten haben.

Kritische Stimmen und Erwartungen

Laut einer Umfrage stufen 74 Prozent der Österreicher den Handwerkerbonus als attraktiv ein, 37 Prozent planen, ihn zu nutzen, während weitere 27 Prozent dies in Erwägung ziehen. Mehr als die Hälfte der Befragten starten wegen dem Bonus neue Vorhaben oder ziehen geplante Projekte vor.

Scheichelbauer-Schuster schließt: „Der Handwerkerbonus ist ein Gewinn für die Konsument, die sich Geld ersparen und auf Top-Qualität vertrauen können. Er hilft den Betrieben, weil Investitionen vorgezogen werden. Und er rechnet sich auch für den Staat, weil Schwarzarbeit verhindert wird und sich die Maßnahme selbst finanzier.“

Quelle

Wirtschaftskammer Österreich

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