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Google errichtet Rechenzentrum

Die digitale Nr. 1 errichtet ein Rechenzentrum in Kronstorf.

Google Austria - v.l.n.r Christoph Lichtenauer, Markus Achleitner, Christine Antlanger-Winter, Thomas Stelzer und Christian Kolarik - Runway FoB AI
Google Austria - v.l.n.r Christoph Lichtenauer, Markus Achleitner, Christine Antlanger-Winter, Thomas Stelzer und Christian Kolarik - Runway FoB AI
Redaktion
Redaktion
23. April 2026
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2 Min Read

In drei Sätzen: Google errichtet in der oberösterreichischen Gemeinde Kronstorf sein erstes österreichisches Rechenzentrum, um die massive Nachfrage nach KI-Diensten und digitaler Infrastruktur zu bedienen. Der Spatenstich markiert den Beginn eines Großprojekts, das neben technischer Kapazität auch Nachhaltigkeitsaspekte wie Abwärmenutzung und ein begrüntes Photovoltaik-Dach umfasst. In enger Kooperation mit regionalen Partnern soll der Standort künftig die Google-Suche, YouTube und moderne Cloud-Dienste für den gesamten Wirtschaftsraum absichern.

Der Auslöser: Der offizielle Baustart des Rechenzentrums erfolgt als Reaktion auf den rasant steigenden Bedarf an Rechenleistung für Künstliche Intelligenz. Google möchte durch die physische Präsenz vor Ort die digitale Transformation in Österreich beschleunigen.

Wer sagt was:

  • Christine Antlanger-Winter, Managing Director Google Austria, betont die Relevanz: „Dadurch erhalten Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Internet-Nutzer in ganz Österreich einen noch besseren Zugang zu unserer Technologie und können aktiv an der digitalen Transformation teilhaben“.
  • Sie sieht darin ein „starkes Engagement, regionale Innovationen durch strategische Investitionen zu beschleunigen“.
  • Thomas Stelzer, Landeshauptmann, ergänzt, dass dieses Investment „unserer KI- und Innovationsstrategie zusätzlichen Rückenwind“ gibt.

Das Sittenbild: Der Bau symbolisiert den Wettlauf um die digitale Souveränität und lokale Datenverarbeitung, während gleichzeitig ökologische Zugeständnisse zur Akzeptanzsteigerung genutzt werden.

Das große Ganze: Die Investition bettet sich in Googles europäische Infrastruktur-Strategie ein, die seit 2006 durch ein Wiener Büro vorbereitet wurde. Mit über 140.000 geschulten Personen in der „Zukunftswerkstatt“ hat der Konzern bereits eine breite Nutzerbasis im Land etabliert.

Zwischen den Zeilen:

  • Das Projekt schafft nach Fertigstellung rund 100 direkte Arbeitsplätze in der Region.
  • Ein neu gegründeter Fonds soll das Gewässerökosystem der Enns in Kooperation mit Fischern unterstützen.
  • Die Fachhochschule Oberösterreich integriert Google-Zertifizierungen und KI-Lehrpläne direkt in das Studium.
  • Die gesamte Abwärme der Server wird potenziellen Partnern kostenlos zur Verfügung gestellt.

Follow the money: Obwohl keine genaue Investitionssumme genannt wird, indizieren 100 direkte Jobs und „tausende indirekte“ Stellen im Bau- und Zuliefersektor ein Volumen im dreistelligen Millionenbereich. Das Werbenetzwerk und die Cloud-Plattform des Konzerns stützen bereits jetzt zehntausende österreichische Unternehmen finanziell.

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Warum das wichtig ist: Google zementiert seine Innovationsrolle in Stein. Mit diesem AI-Hub entsteht Vorsprung für den Standort Österreich, während das Unternehmen durch die ökologische Einbettung und regionale Bildungspartnerschaften zeigt, dass High-Tech und lokale Verantwortung Hand in Hand gehen können.

Quellen: Google

Foto: Google Austria – v.l.n.r Christoph Lichtenauer, Markus Achleitner, Christine Antlanger-Winter, Thomas Stelzer und Christian Kolarik

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