EU-Wahl: Vilimsky dominiert auch bei den Vorzugsstimmen

Harald Vilimsky - Sepa Media - Michael Indra
Redaktion

Harald Vilimsky, Spitzenkandidat der FPÖ, erhielt bei der EU-Wahl die meisten Vorzugsstimmen. 83.576 Wähler trugen seinen Namen ein.

Grüne: Waitz überholt Schilling

Thomas Waitz von den Grünen erreichte den zweiten Platz mit 75.018 Stimmen, obwohl er nur Listenplatz zwei innehatte. Die eigentliche Spitzenkandidatin der Grünen, Lena Schilling, erhielt lediglich 45.732 Stimmen. Damit übernimmt Waitz den Posten des Delegationsleiters der Grünen (siehe auch Grüne Delegationsleitung: Schilling zum Groschen degradiert)

Dominanz der Listenersten

Bei anderen Parteien lagen die Listenersten vorn: Andreas Schieder (SPÖ) holte 61.013 Stimmen, vor Reinhold Lopatka (ÖVP) mit 58.013 und Helmut Brandstätter (Neos) mit 49.444 Stimmen.

Regionale Erfolge

In den Bundesländern setzten die ÖVP-Politiker auf Regionalität. In Oberösterreich sammelte Angelika Winzig 35.000 Vorzugsstimmen. Auch in Tirol punktete Sophia Kircher mit 21.700 Stimmen. Diese Strategie führte in Vorarlberg, Salzburg und Kärnten zu knappen Ergebnissen, bei denen Vilimsky ebenfalls stark abschnitt.

Niederösterreich: Bauernbund mobilisiert erfolgreich

Alexander Bernhuber (ÖVP) erzielte in Niederösterreich 32.700 Stimmen. In Wien erhielt Waitz 24.600 Stimmen und überholte damit Schilling deutlich. In der Steiermark lag Lopatka mit 20.000 Stimmen vorn. Im Burgenland erreichte Vanessa Tuder (ÖVP) 6505 Stimmen.

Endgültige Ergebnis am 26. Juni 2024

Das endgültige Ergebnis wird von der Bundeswahlbehörde am 26. Juni 2024 bekannt gegeben. Bis dahin sind Änderungen noch möglich.

Quelle

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