In drei Sätzen: Seit dem 28. Februar 2026 bleibt die Straße von Hormus weitgehend geschlossen. Nur wenige Tanker passieren die lebenswichtige Wasserstraße zwischen Iran und Oman, während die USA eine Blockade gegen iranische Öltransporte durchsetzen. Die Folge sind massive Handelsausfälle von über 132 Milliarden Dollar und ein Brent-Preis bei rund 111 Dollar pro Barrel.
Der Auslöser: Aktuelle UKMTO-Warnungen und Schiffsdaten zeigen anhaltend niedrige Verkehrsvolumina. Am 26. April 2026 meldete UKMTO einen Angriff auf ein Frachtschiff acht Seemeilen westlich von Iran. Polymarket und Kpler-Daten bestätigen, dass nur vier Schiffe am Vortag die Enge durchquerten.

Wer sagt was:
- Pete Hegseth erklärt, die US-Blockade gegen Iran werde ausgeweitet und Washington sei „in control“.
- UKMTO warnt vor „hoher Aktivität“ in der Region und riet zur Vorsicht.
- Ein S&P-Global-Vize warnte vor „der größten Energiekrise, die wir je gesehen haben“.
Das große Ganze: Ein Gesamtüberblick scheiterte bisher an der Komplexität der Vielzahl an Informationen, dies ist nun vorbei. Besonders hervorzuheben ist die innovative Plattform HormuzHub auf pizzint.watch, die alle relevanten Daten auf einen Blick bündelt:
- Live-Karte mit UKMTO-Incidents,
- Schiffs-Transit-Statistiken,
- OFAC-Sanktionsschiffe,
- Dark-Activity-Ereignisse,
- Polymarket-Wahrscheinlichkeiten und
- Ölpreise.
Zwischen den Zeilen:
- Am 24. April 2026 fing der Zerstörer USS Rafael Peralta einen iranischen Tanker im Indischen Ozean ab.
- Polymarket gibt nur 16 Prozent Chance, dass der Verkehr bis 15. Mai normalisiert.
- In den letzten Wochen gab es mehrere UKMTO-Meldungen zu Hijackings und verdächtigen Aktivitäten.
- Die 7-Tage-Durchschnittstransite liegen weit unter Vorjahreswerten.
Follow the money: Seit dem 28. Februar 2026 summieren sich die geschätzten Handelsstörungen auf über 132 Milliarden Dollar. Täglich fehlen rund 20,4 Millionen Barrel. Der Brent-Preis kletterte auf 111,50 Dollar, WTI notiert bei knapp 100 Dollar. Versicherungsprämien und Umleitungen verteuern den globalen Ölhandel zusätzlich.
Die andere Sicht: Iran hat den USA einen Deal vorgeschlagen, der die Wiederöffnung der Straße mit einer Verschiebung der Atomgespräche verbindet. Teheran sieht die US-Maßnahmen als illegale Blockade.
Warum das wichtig ist: Die anhaltende Sperre zeigt, wie schnell geopolitische Konflikte globale Energieversorgung lahmlegen. Am Ende zahlt immer der Verbraucher die Rechnung.
Quellen:

