In drei Sätzen: „Ach, die Qual ist groß! Die ich rief, die Geister, Werd‘ ich nun nicht los“ – mit diesen Zeilen aus dem „Zauberlehrling“ von Goethe lässt sich die Situation des Wiener Bürgermeisters Michael Ludwig ganz gut definieren: Zornig schimpfte Ludwig die Triller- und Brüll-Demonstranten, die mit anti-israelischen Slogans das Europa-Fest auf dem Wiener Stephansplatz störten. An der Entwicklung zu dieser negativen Grundstimmung im einst weltoffenen Wien trägt der Bürgermeister aber selbst eine nicht unwesentliche Mitverantwortung.
Der Auslöser: Der Wiener Bürgermeister wandte sich bei der Veranstaltung zum Europe Day direkt an die Pro-Palästina-Demonstranten. Diese seien auch ein Grund für die strengen Sicherheitsvorkehrungen beim anstehenden Eurovision Song Contest.
Wer sagt was: Michael Ludwig (SPÖ) sagte sichtlich verärgert: „Das soll ein Event der Begegnung sein, und leider werden wir große Sicherheitsmaßnahmen brauchen. Wegen Menschen wie Ihnen zum Beispiel. Das wird große Kosten verursachen, aber wir werden trotzdem ein Fest des Miteinanders durchführen. Das kann ich Ihnen versprechen. Und wir werden alle Sicherheitsvorkehrungen treffen, dass alle Künstlerinnen und Künstler auftreten können hier in Wien. Wir lassen uns hier nicht wegterrorisieren!“
Zwischen den Zeilen:
- Seit Jahren lässt die Landespolizeidirektion Wien mit der Rückendeckung des Wiener Bürgermeisters zu, dass anti-israelische Hassparolen bei Demos auf dem Stephansplatz gebrüllt werden – jetzt erlebte der Stadtchef selbst, was auch er seit langem zulässt.
- Wer zehntausende antisemitisch geprägte Migranten mit Pullfaktoren (wie etwa monatlich 1200 Euro Sozialgeld) nach Wien lockt, sollte dann nicht überrascht sein, dass diese dann auch in dieser Stadt so kommunizieren wie in ihrer muslimischen Heimat.
- In Wien leben bereits mehr als 65.000 Syrer und 24.100 Afghanen.
- Der Anteil muslimischer Schüler an Wiener Pflichtschulen (Volks-, Mittel-, Sonder- und Polytechnische Schulen) liegt derzeit bei etwa 38,5 % bis 42 %.
Das Sittenbild: Solange die (oft nicht-österreichischen) Fans der palästinensischen Terrormiliz Hamas mit ihren Demos und Hass-Parolen die Bürger Wiens und die Touristen nerven, schweigt der Bürgermeister. Erst wenn es ihn dann selbst betrifft, kontert Michael Ludwig auf die anti-demokratischen Auswüchse, mit der eine kleine Minderheit die Wiener Stadtbevölkerung schon seit Jahren terrorisiert.
Das große Ganze: Die nun erlebte emotionale Reaktion des Wiener Bürgermeisters auf die Hass-Parolen der Hamas-Fans und antisemitisch beeinflussten Demonstranten zeigt, dass sowohl die Wiener Stadtregierung als auch die ÖVP-SPÖ-NEOS-Koalition viel zu lange bei einer Entwicklung tatenlos zugesehen hat, die nun die österreichische Identität gefährdet: eine stete Massenzuwanderung und dazu noch Hass auf die jüdischen Mitbürger. Ein Gegensteuern mit einer politischen „Entsatzschlacht“ ist weder von der Stocker-Babler-Meinl-Koalition noch vom Wiener Bürgermeister zu erwarten,
Warum das wichtig ist: Ohne deutlichem politischen Kurswechsel ist das Wien des friedlichen Miteinanders, das Wien der überzeugten Österreicher (auch mit Migrationshintergund), nicht mehr zu retten. Jetzt von einer Festbühne gegen einzelne Palästinenser-Aktivisten zu wettern, bringt wenig – es muss vielmehr der Grundgedanke des wertschätzenden Dialogs in einer weiterhin vom christlichen Glauben und den christlichen Moralvorstellungen geprägten Stadt wesentlich stärker propagiert werden. Und wer das nicht will, der kann ja gehen.
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Bericht in Heute

