Warum es wichtig ist: Jens Spahns politischer Sturz markiert das Ende einer Ära. Der einstige Kronprinz der Union stolpert über seine eigene Heuchelei – politisches Verbot der Leihmutterschaft bei privater Umgehung ist selbst für Berliner Verhältnisse eine dreiste Ansage.
Machtfrage: Kanzler Friedrich Merz hat das Messer angesetzt. Nach massivem Druck aus den Bundesländern blieb Spahn keine Wahl mehr, als den Hut zu nehmen, bevor die eigene Basis ihn vom Hof jagt.
Heuchelei: Der ehemalige Gesundheitsminister hat sich jahrelang als moralischer Kompass der Konservativen inszeniert. Wer ein striktes Gesetz gegen Leihmutterschaft politisch befeuert und es privat in den USA einfach ignoriert, darf sich über den Vorwurf der Doppelmoral nicht wundern.
Kollateralschaden: Das ohnehin taumelnde Bündnis aus Union und SPD steht nun endgültig am Abgrund. Während die AfD bei 27 Prozent auf den Trümmern der Koalition thront, suchen die Volksparteien verzweifelt nach Glaubwürdigkeit.
Wenigstens hat die Leihmutter im Ausland für mehr familiäre Stabilität gesorgt als die Union in der Bundesregierung.
Frank sagt:

