ÖXIT-Debatte kocht hoch: Jeder Dritte gegen EU

Redaktion
Christian Ebner - Die Freisinnigen

Neue Umfrage zeigt: In Österreich wächst die EU-Skepsis. Die Zustimmung zur EU sinkt. Das Interesse an der EU-Wahl ist dennoch hoch.

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Kernergebnisse der Umfrage

Die Zustimmung zur EU-Mitgliedschaft in Österreich nimmt ab. Aktuell unterstützen 66 Prozent der Befragten die Mitgliedschaft. 29 Prozent sprechen sich für einen Austritt aus der EU aus. Die Zustimmung für einen ÖXIT ist um zwei Prozentpunkte gestiegen.

Kampf gegen Inflation

Paul Schmidt, Generalsekretär der ÖGfE, betont: „Die Menschen in Österreich wünschen sich an vorderster Stelle, dass die EU den Kampf gegen die Inflation ganz oben auf ihre Prioritätenliste setzt.“ Neben der Inflationsbekämpfung wünschen sich die Österreicher eine einheitliche Asyl- und Migrationspolitik. Globale Themen wie die Unterstützung der Ukraine sind weniger prioritär.

Hohe Wahlbeteiligung erwartet

80 Prozent der Österreicher planen, an den Europawahlen teilzunehmen. Das zeigt ein starkes politisches Engagement trotz wachsender EU-Skepsis.

Digitaler Euro ein Flopp

Die Einführung eines digitalen Euro findet wenig Zustimmung. Nur 12 Prozent befürworten sie, während 50 Prozent ablehnend sind. 35 Prozent sind unsicher.

ÖXIT-Unterstützung

Christian Ebner, Obmann der Freisinnigen, gegenüber der FOB-Redaktion: „Die Öxit-Bewegung steht erst am Anfang. Aber die Tatsache, dass immer mehr Menschen verstehen, dass die EU am Holzweg ist und auch nicht mehr reformierbar ist, zeigt, dass die Zeit reif ist. Ich habe am Freitag eine Rede beim Congress der Union Souveränitat gehalten, danach sind mehrere Menschen auf mich zu gekommen und haben mir gesagt, dass sie uns Freisinnige beim Sammeln der 2.600 Unterstützungserklärungen für den Antritt bei der EU-Wahl unterstützen wollen.“

Fazit und Ausblick

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Unterstützung für die EU in Österreich zwar leicht zurückgeht, das Interesse an den Europawahlen jedoch hoch bleibt. Besonders die Inflationsbekämpfung und eine einheitliche Migrationspolitik stehen im Fokus der Bürger. Die Skepsis gegenüber einem digitalen Euro ist deutlich. Fakt ist, dass der Zuspruch für einen ÖXIT bereits jetzt gewaltig hoch ist.

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