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Politik

ORF ohne „Königskobra“

Knalleffekt: Riess-Hahn erteilt ORF-Gerüchten eine klare Absage.

Susanne Riess-Hahn - Sepa. Media - Michael Indra - Runway FoB AI
Susanne Riess-Hahn - Sepa. Media - Michael Indra - Runway FoB AI
Redaktion
Redaktion
16. April 2026
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3 Min Read

In drei Sätzen: ÖVP-Kanzler Christian Stocker muss seine Pläne für eine externe Besetzung der ORF-Spitze nach einer offiziellen Stellungnahme nun wohl vorerst begraben. Die ehemalige Vizekanzlerin Susanne Riess-Hahn ließ über eine Pressesprecherin der Redaktion ausrichten, dass sie keinerlei Absicht hegt, sich für die Nachfolge des entlassenen Roland Weißmann zu bewerben. Damit bleibt die Führung des öffentlich-rechtlichen Senders in Wien weiterhin ungeklärt, während die Bewerbungsfrist für den prestigeträchtigen Medienposten bereits im Mai unaufhaltsam endet.

Der Auslöser: Nach Berichten über ein diskretes Treffen zwischen dem Bundeskanzler und der Managerin folgte nun die prompte Demissionierung der Spekulationen. Das Umfeld der Wüstenrot-Chefin stellte klar, dass eine Kandidatur für den Küniglberg zu keinem Zeitpunkt im Raum stand.

Wer sagt was: In einer schriftlichen Stellungnahme im Auftrag von Susanne Riess-Hahn wurde betont, dass es „weder eine Anfrage gab noch die Absicht besteht“, sich um die Position der Generaldirektorin zu bewerben. Man ersuchte zudem höflich darum, die Berichte über das angebliche Interesse an der Aufgabe entsprechend zu korrigieren.

Das Sittenbild: Das politische Parkett in Wien zeigt sich einmal mehr als Ort der schnellen Gerüchte und geplatzten Hoffnungen. Während die Politik verzweifelt nach einer Integrationsfigur mit Management-Erfahrung sucht, scheint das Risiko einer ORF-Führung für etablierte Wirtschaftsköpfe derzeit schlicht zu hoch zu sein.

Das große Ganze: Die Suche nach einer Nachfolge gestaltet sich schwierig, da der Sender nach den jüngsten Skandalen und dem Abgang von Roland Weißmann unter massiver Beobachtung steht. Interne Machtkämpfe zwischen den Freundeskreisen im Stiftungsrat erschweren die Rekrutierung von externem Personal mit politischer Strahlkraft.

Zwischen den Zeilen:

  • Susanne Riess-Hahn ist seit 2022 mit dem ehemaligen ÖVP-EU-Kommissar Johannes Hahn verheiratet und bestens vernetzt.
  • Ihr Rückzug aus dem Spekulationskarussell lässt die ÖVP-nahen Strategen nun ohne ihre vermeintliche Favoritin zurück.
  • Innerhalb der Volkspartei wird nun wieder verstärkt über Philipp König als möglichen Kandidaten diskutiert.
  • Die Zeit für die Einreichung offizieller Bewerbungen wird knapp, was den Druck auf Kanzler Christian Stocker massiv erhöht.

Follow the money: Es geht um die Kontrolle über ein Budget in dreistelliger Millionenhöhe, das jährlich durch Haushaltsabgaben und Werbeeinnahmen finanziert wird. Die Leitung des ORF entscheidet maßgeblich über die Vergabe von Produktionsaufträgen und die strategische Ausrichtung des größten Medienhauses im Land.

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Die andere Sicht: Kritiker innerhalb des Senders atmen auf, da eine ehemalige Spitzenpolitikerin an der Spitze des ORF die Debatte um die politische Unabhängigkeit erneut befeuert hätte. Für sie ist die Absage eine Chance, den Fokus wieder auf eine interne, rein fachliche Lösung zu lenken.

Warum das wichtig ist: Die Absage der „Königskobra“ entlarvt die Personalnot der Regierung bei der Besetzung von Schlüsselpositionen im Staatsfunk. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass sich fähige Manager die politische Schlangengrube am Küniglberg lieber nur aus der Ferne ansehen.

Quelle: Redaktion

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