Fass ohne BodenFass ohne Boden
Notification Show More
Font ResizerAa
  • Themen
    • Politik
    • Investigativ
    • Politiker Dossiers
    • Politischer Islam
    • AI & Cyber
  • Fass ohne Boden
    • Newsletter
    • Presse
    • Spenden
    • Impressum
  • Datenschutz
    • Cookies
Reading: Ministerin mastet Medien
Font ResizerAa
Fass ohne BodenFass ohne Boden
Suche
  • Themen
    • Politik
    • Investigativ
    • Politiker Dossiers
    • Politischer Islam
    • AI & Cyber
  • Fass ohne Boden
    • Newsletter
    • Presse
    • Spenden
    • Impressum
  • Datenschutz
    • Cookies
Follow US
Copyright © 2016-2026 Fass ohne Boden
Fass ohne Boden > Politik > Ministerin mastet Medien
Politik

Ministerin mastet Medien

Außenministerium finanziert Medienreisen unter dem Deckmantel der Transparenz.

Außenministerin Beate Meinl-Reisinger - SEPA.Media - Michael Indra - Runway FoB AI
Außenministerin Beate Meinl-Reisinger - SEPA.Media - Michael Indra - Runway FoB AI
Redaktion
Redaktion
14. Februar 2026
Share
3 Min Read

In drei Sätzen: Das Außenministerium unter Beate Meinl-Reisinger nutzt das Vehikel der Pressereisen als strategische Schaltstelle zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung. Durch die Übernahme von anteiligen Reisekosten für Medienvertreter wird die notwendige Distanz zwischen Politik und Berichterstattung unter dem Deckmantel der Transparenz systematisch untergraben. Dieses Sittenbild dokumentiert eine gefährliche Nähe, die das Fundament der unabhängigen Pressefreiheit für die Reiselust opfert.

Der Auslöser: Eine parlamentarische Anfrage der FPÖ-Abgeordneten Christian Hafenecker vom 11. Dezember 2025 legte das finanzielle Volumen der journalistischen Begleitungen offen.

2025 im Detail: So finanziert das Außenministerium den „Lustdirnenjournalismus“:

DatumReisezielAnzahl MedienvertreterAnzahl Mitarbeiter
13.–15.03.2025Kiew47
03.–04.04.2025Sarajewo34
28.–30.04.2025Belgrad14
26.06.–01.07.2025Nikosia, Kairo, Amman, Tel Aviv und Ramallah47
16.–18.07.2025Podgorica15
23.–25.07.2025Washington86
19.–21.08.2025Chisinau und Odessa66
21.–26.09.2025New York156
12.–13.10.2025Bukarest35
25.–26.11.2025Tirana24

Wer sagt was: Beate Meinl-Reisinger (NEOS) lässt mitteilen: „Wie bei Reisebegleitungen von Mitgliedern der Bundesregierung durch Medien üblich, wird jedem Medium ein Teilbetrag der angefallenen Reisekosten in Rechnung gestellt“.

Das Sittenbild: Trotz sinkender Budgets in anderen Bereichen stiegen die Ausgaben für Begleitungen durch Journalisten seit 2019 massiv an. Die Akteure im BMEIA schaffen sich so eine loyale Entourage, die unter dem Vorwand der „Informationspflicht“ globale Reisen auf Kosten der Steuerzahler antritt.

Zwischen den Zeilen

  • Im Jahr 2025 nahmen insgesamt 47 Medienvertreter an Auslandsreisen des BMEIA teil. Die Redaktionen wurden nicht öffentlich gemacht.
  • Die größte journalistische Delegation im Jahr 2025 begleitete die Ministerin 15 Journalisten nach New York.
  • Das BMEIA verweigert eine detaillierte Aufschlüsselung der Kosten für Flug, Unterkunft und Bewirtung pro Reise.
  • Die Austrian Development Agency (ADA) finanzierte 2025 zusätzlich eine Reise in den Kosovo mit 5.278,92 Euro.

Follow the money: Die Gesamtkosten für Journalistenreisen erreichte einen Spitzenwert von 139.244,27 Euro im Jahr 2022. Im Jahr 2025 wurden trotz angeblicher Sparsamkeit 48.883,17 Euro für die Annehmlichkeiten der Presse aufgewendet. Details zu den einzelnen Abrechnungen unter dem Vorwand des „hohen Verwaltungsaufwandes“ verweigert.

Die andere Sicht: Das Ministerium rechtfertigt die Praxis als notwendiges Mittel, um die Arbeit der Regierung „nachvollziehbar zu machen“. Diese subjektive Wahrnehmung steht im echten Widerspruch zur Weigerung, volle Kostentransparenz über die Bewirtung der geladenen Gäste herzustellen.

Warum das wichtig ist: Wenn der Staat zum Reisebüro für Journalisten wird, endet die unabhängige Kontrolle und beginnt die Hofberichterstattung. Dieses System korrumpiert die vierte Gewalt und verwandelt Kritiker in subventionierte Begleiter der Macht.

In eigener Sache: Aus Prinzip würde Fass ohne Boden sich nicht auf eine Journalistenreise einladen lassen. Seit der Gründung hat die Redaktion bei keinem Hintergrundgespräch und bei keiner Auslandsreise teilgenommen.

Quellen:

  • Anfragebeantwortung 3705/AB
  • Parlamentarische Anfrage 4179/J
Share This Article
Facebook Whatsapp Whatsapp LinkedIn Telegram Print
Keine Kommentare Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Meistgelesen

  • Sicherheit, Gaskrise und Russlands Krieg: Nehammer reist nach Israel (116.885)
  • Messenger-Gesetz: Die Liste (30.552)
  • Ampel-Kommission: Corona-Trend geht nach unten (29.573)
  • „Geschäftsmaurerei“: Wie Logenbrüder Wien unter sich aufteilen (27.051)
  • Der perverse Botschafter (24.591)

News

  • Zurück in die Steinzeit
  • Neue Zuckersteuer droht
  • Ex-Terrorist mit 82.000-Euro-Uhr?
  • Spritpreisbremse als Aprilscherz
  • Brüssel priorisiert Vogelschutz

Gönn dir

Donald Trump - White House - Runway FoB Style AI
Politik

Zurück in die Steinzeit

Redaktion
Redaktion
1. April 2026
Markus Marterbauer - Michael Indra - Sepa Media - Runway FoB AI
Politik

Neue Zuckersteuer droht

Redaktion
Redaktion
1. April 2026
Interimspräsident Syriens Ahmed al-Sharaa - Lula Oficial - CC BY-SA 4.0 - commons.wikimedia.org
PolitikPolitischer Islam

Ex-Terrorist mit 82.000-Euro-Uhr?

Redaktion
Redaktion
1. April 2026
Previous Next
Welcome Back!

Sign in to your account

Username or Email Address
Password

Lost your password?