Umfrageschocker: Mehrheit pulverisiert

Regierung verliert rechnerische Mehrheit.

Bundesregierung - Michael Indra - Sepa Media - Runway FoB AI
Redaktion
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In drei Sätzen: Die unaufhaltsame Teuerung frisst die Ersparnisse der Bürger gnadenlos auf. Währenddessen verliert die abgehobene rot-schwarz-pinke Koalition ein Jahr nach der Angelobung rechnerisch ihr Mehrheit. Das Volk straft das Systemversagen an der Ladentheke bitter ab.

Der Auslöser: Der aktuelle APA-Wahltrend offenbart das Desaster der Regierungsparteien. Nach nur zwölf Monaten im Amt stürzen ÖVP, SPÖ und Neos auf 47,1 Prozent ab.

Aktuelle Werte:

  • Christian Stocker (Bundeskanzler, ÖVP) verbucht mit seiner Partei das größte Minus seit der Nationalratswahl.
  • Andreas Babler (Vizekanzler, SPÖ) verliert seit Amtsantritt sogar 3,5 Prozentpunkte.
  • Beate Meinl-Reisinger (Außenministerin, Neos) rutscht auf den tiefsten Wert seit dem Jahr 2020.
  • Dem gegenüber steht Herbert Kickl (Parteichef, FPÖ), dessen Freiheitliche mit 35,9 Prozent massiv über ihrem Rekordergebnis liegen.

Das Sittenbild: Die Bundesregierung dient nur noch als Vehikel zur Selbsterhaltung ohne demokratische Legitimation durch das Volk.

Zwischen den Zeilen:

  • Die Kanzlerpartei ÖVP liegt mit 21,2 Prozent satte 5,1 Prozentpunkte unter ihrem Wahlergebnis.
  • Die Neos stürzen nach einem kurzen Hoch im März auf magere 7,9 Prozent ab.
  • Im Dezember überflügelte die FPÖ mit 37,7 Prozent kurzzeitig sogar ÖVP und SPÖ gemeinsam.

Follow the money: Jedes Prozent an Verlust markiert das schwindende Vertrauen in die Budgetkompetenz der Koalition. Die Bürger zahlen die Zeche für eine Politik, die Milliarden in internationale Projekte statt in den Teuerungsstopp investiert.

Die andere Sicht: Die Befürworter der Koalition verweisen auf schwierige Krisenzeiten als Grund für den Umfrageabsturz. Doch die Realität zeigt: Die Opposition gewinnt genau dort, wo die Regierung durch Inaktivität bei Lebenshaltungskosten versagt.

Warum das wichtig ist: Besonders die Kanzlerpartei ÖVP verzeichnete seit der Wahl 2024 die massivsten Verluste aller Parteien. Auch die NEOS liegen aktuell auf ihrem niedrigsten Umfragewert seit dem Jahr 2020. Im Gegensatz dazu profitiert die oppositionelle FPÖ erheblich von dieser Entwicklung und liegt mit 35,9 Prozent weit über ihrem Rekordwahlergebnis. Insgesamt zeigt sich ein deutlicher Abwärtstrend für alle drei Regierungsparteien, während die Opposition unter Herbert Kickl und Leonore Gewessler an Boden gewinnt.

Quelle: Kurier

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