In drei Zeilen: SPÖ-EU-Delegationsleiter Andreas Schieder ließ sich am 13. Juni 2026 in Wien zum fünften Mal zum Präsidenten der Naturfreunde Österreich wählen. Die Inszenierung dient primär der politischen Selbstbeweihräucherung und als verklausulierter Seitenhieb gegen die eigene Parteispitze um Andreas Babler. Ein realer Mehrwert für die Bürger bleibt bei dieser Funktionärs-Show komplett auf der Strecke.
Auslöser: Eine weinerliche Aussendung der Naturfreunde Österreich, die klassischen Klassenkampf mit alpiner Romantik vermischt, um Schieders schwindendes Profil im EU-Umfeld künstlich aufzupolieren.
Wer sagt was:
- Andreas Schieder jammert über „Betreten verboten“-Schilder an Bergpfaden und schwindende öffentliche Seezugänge hinter privaten Villenmauern. Der harte Fakt: Konkrete gesetzliche Initiativen oder messbare Erfolge seiner bisherigen vier Amtszeiten bleibt er schuldig.
- Die Vereinsführung feiert die 130-jährige Tradition der Naturfreunde. Die Realität: Der Event verkommt zur reinen Alibi-Bühne für parteiinterne Scharmützel.
Sittenbild: Während die SPÖ auf Bundesebene im Umfragetief versinkt, flüchtet sich der rote EU-Spitzenfunktionär ins Unterholz, um von Brüsseler Bedeutungslosigkeit abzulenken und sich als Robin Hood der Wanderwege aufzuspielen.
Warum das wichtig ist: Die Verflechtung von roten Vorfeldorganisationen und aktiver Parteipolitik blockiert echte Lösungen für den Naturschutz. Bürger erhalten statt freier Seezugänge nur die nächste PR-Sprechblase.
Das große Ganze: Die Wiederwahl zeigt das Erstarrungsmuster der Wiener SPÖ-Strukturen. Posten werden behalten, Phrasen wiederholt, doch der politische Output für den Naturschutz tendiert seit Jahren gegen null.
Zwischen den Zeilen: Hinter den Forderungen nach „freiem Naturzugang“ versteckt sich eine unverhohlene Kritik an SPÖ-Chef Babler. Schieder markiert den „wahren“ linken Kern, um sich für die Zeit nach dem absehbaren Babler-Absturz in Stellung zu bringen.
Die andere Sicht: Schieder fordert mehr Geld für Schutzhütten, sichere Wege und fordert „Kein Zurück bei Natur- und Umweltschutz“.
Fazit: Reine Parteirhetorik eines Mannes, dessen eigene Fraktion auf europäischer Ebene regelmäßig an den Realitäten der Wirtschaftspolitik zerschellt.
Fünf Amtszeiten Schieder bringen genau null Meter Seezugang.
Frank sagt:


