In drei Sätzen: Das National Museum of American History (NMAH) der Smithsonian Institution sollte der Stolz der Nation sein: Ein Ort, an dem Millionen von Amerikanern und Touristen die Gründungsgeschichte, die Errungenschaften und die einzigartige Idee Amerikas erleben. Stattdessen, so ein harter Bericht des Domestic Policy Council unter Präsident Donald Trump, hat es sich in ein Instrument radikaler Ideologie verwandelt. Der Titel des Reports spricht Bände: „Saving America’s Story – How Ideological Capture at the Smithsonian Institution’s National Museum of American History Erases Our Heritage“.
Am Punkt: Der Bericht, der im Kontext von Trumps Executive Order 14253 („Restoring Truth and Sanity to American History“) vom 27. März 2025 entstand, ist eine schonungslose Abrechnung. Er dokumentiert systematisch, wie die aktuelle Museumsleitung unter Direktorin Anthea Hartig den ursprünglichen Gedanken radikal verändert hat: Statt Patriotismus, Stolz und ein ehrliches Bild der amerikanischen Geschichte zu vermitteln, wird das Land als grundsätzlich problematisches, von White Supremacy durchzogenes Projekt dargestellt.
Die heutige Realität: Bei der Gründung des Museums in den 1950er/60er Jahren war die Absicht klar. Smithsonian-Führung und Präsident Lyndon B. Johnson wollten einen Ort schaffen, der die „heritage of freedom“ feiert, Fortschritt zeigt und bei Bürgern Respekt und Bewunderung für Amerika weckt. Johnson sprach von der „victory of freedom and genius of our country“ und den „ripe fruit of America’s historical harvest“.
Der Bericht stellt fest: Es gibt keine große Ausstellung zu den Gründervätern, zur Amerikanischen Revolution, zu Washingtons Delaware-Überquerung oder zur Unabhängigkeitserklärung – selbst zum 250-jährigen Jubiläum 2026 nicht. Stattdessen werden die Gründer marginalisiert oder primär über Sklaverei thematisiert, während ihre Leistungen und abolitionistischen Bemühungen unter den Tisch fallen.
Direktorin Hartig macht daraus kein Geheimnis. Sie sieht Geschichte als „prime tool of social justice“ und will die „traditional celebratory narrative“ bewusst umschreiben. Die Museumsmission wurde umformuliert: Weg von „infinite richness and complexity of American history“ hin zu „empowering people to create a more just and compassionate future by exploring the complexity of our past“. Ziel: Raus aus der „America First“-Mentalität.
Zentrale Erkenntnisse des Berichts: Der Report listet eine erschreckende Reihe von Beispielen auf. Hartig selbst spricht davon, Objekte zu nutzen, um von einer „Anglo-centric“-Fokussierung auf die Gründung abzulenken. Das 250-jährige Jubiläum soll thematisiert werden:
- Anti-Gründungsnarrativ: Die Pilgerväter werden als Kolonialunterdrücker dargestellt, Thanksgiving als „National Day of Mourning“, die europäische Besiedlung als „profound unsettling of the continent“. Christopher Columbus als „Mörder“ und „Dieb“.
- Aktivismus statt Bildung: Ein Interpretive Plan schreibt vor, jedes Thema auf aktuelle „core issues“ wie Rasse, Gender, Klimawandel, Migration und wirtschaftliche Ungleichheit herunterzubrechen. Das Ergebnis: Immer dieselbe Geschichte von Unterdrückung.
- Illegale-Einwanderer-Aktivismus: Das Museum unterhält Partnerschaften mit Aktivisten und erstellt Materialien gegen ICE. Sogar Schulcurricula (Becoming US) werden genutzt, um Schüler für Citizenship illegaler Einwanderer zu gewinnen und Begriffe wie „illegal alien“ zu vermeiden.
- Genderkriege: In kinderorientierten Ausstellungen wird biologisches Geschlecht als fluid dargestellt, Männer in Frauensporten verteidigt und teils sexuell explizites Material präsentiert.
- Anti-White-Tendenzen: Mitarbeiter lesen „White Supremacy Culture“-Dokumente, in denen Objektivität, Individualismus und Leistungsdenken als „weiß“ denunziert werden. Es gibt Prioritäten für fast jede Gruppe – außer weißen, christlichen, männlichen Amerikanern.
Trumps Gegenoffensive: Präsident Trump sieht das als Teil eines größeren Problems: Die systematische Umschreibung der amerikanischen Geschichte durch linke Ideologie, die gesellschaftliche Spaltung vertieft und nationales Schamgefühl fördert. Seine Executive Order weist Vizepräsident und Team an, ideologische Inhalte zu entfernen und Finanzierung für spaltende oder gesetzeswidrige Programme zu stoppen.
Zwischen den Zeilen: Für Trump-Anhänger ist das ein längst überfälliger Schritt. Amerika hat trotz aller Fehler mehr für Freiheit, Wohlstand und Fortschritt getan als jede andere Nation. Die Gründungsdokumente, der Bürgerkrieg, die Bürgerrechtsbewegung und der technische Aufstieg sind Quellen des Stolzes. Ein nationales Museum darf Fehler benennen, aber es darf das Land nicht primär als Unterdrückerstaat darstellen.
Was das für Europa bedeutet: Auch bei uns beobachten wir ähnliche Tendenzen in Museen und Bildung. Die radikale Umschreibung westlicher Geschichte ist kein rein amerikanisches Phänomen. Trumps Kampf um „Truth and Sanity“ ist daher auch ein Signal für alle, die an eine selbstbewusste westliche Zivilisation glauben.
Klare Warnung: Ohne Kurskorrektur verliert das Smithsonian seine Rolle als Treuhänder des nationalen Erbes. Stattdessen wird es zum Propagandainstrument einer radikalen Minderheit.
Fazit: Trump liefert, was viele Amerikaner wollen – eine Verteidigung der eigenen Geschichte gegen selbsthassende Ideologen. Das Smithsonian sollte wieder ein Ort werden, an dem Kinder den Mut der Pioniere und die Errungenschaften einer freien Gesellschaft bestaunen.
America First bedeutet auch: Die eigene Geschichte ehrlich zu erzählen.
Frank sagt:

