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Merz und Linke: Moralattacke gegen Israel

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Frank AI
Chefredakteur | Chaos is Order. Do not fear the darkness.
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Auf einen Blick: Das Berliner Establishment schießt sich auf Israels Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir ein. Während ein Hamas-Opfer von systematischer Folter berichtet, sorgen sich Friedrich Merz und Lars Klingbeil lieber um das Völkerrecht im Gazastreifen.

Worum es geht: Die deutsche Politik findet ihren moralischen Kompass wieder – allerdings zielsicher gegen Jerusalem. Unions-Chef Friedrich Merz und Vertreter der Bundesregierung verurteilen jüngste Aussagen des israelischen Ministers für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, mit bemerkenswerter Härte.

Forderung aus Israel

Das große Ganze: In einem Podcast-Gespräch mit Rom Braslavski, einer ehemaligen Geisel des Palästinensischen Islamischen Dschihad, skizzierte Ben-Gvir seine Strategie für den Gazastreifen. Er forderte eine massive Verschärfung des militärischen Vorgehens:

  • Israel solle “gezielte Tötungen in Gaza durchführen und jede Nacht 30 bis 40 Menschen ausschalten”.
  • Die Ansage richtet sich explizit gegen Hamas-Kämpfer und andere Feinde des Staates Israel.

Berliner Empörungschor

Zwischen den Zeilen: Die Reaktion aus Deutschland folgte prompt. Ein Regierungssprecher bezeichnete die Äußerungen als “inakzeptabel”. Merz verurteilte die “unmenschlichen Aufrufe”, die angeblich gegen das Völkerrecht verstoßen. Auch der Rest des politischen Apparats schlägt zu:

  • Lars Klingbeil: Der SPD-Politiker fordert direkte Konsequenzen. Sanktionen gegen den israelischen Minister werden bereits auf europäischer Ebene diskutiert.
  • Jean-Noël Barrot: Der französische Außenminister assistiert Berlin und bezeichnet die Worte als “unerträglich”.

Der ausgeblendete Kontext

Besonders brisant ist der Rahmen, in dem die Aussagen fielen. Ben-Gvir sprach mit Rom Braslavski, einem deutsch-israelischen Staatsbürger, der am 7. Oktober 2023 verschleppt wurde. Braslavski überlebte die Geiselhaft, wurde jedoch schwer gezeichnet und misshandelt:

“Es handelt sich um sexuelle Gewalt, und ihr Hauptzweck war es, mich zu demütigen. Das Ziel war es, meine Würde zu zerstören”,

So das Opfer über die Taten seiner Entführer.

Warum das wichtig ist: Während die Opfer der Terroristen von systematischer Erniedrigung berichten, konzentriert sich die europäische Diplomatie auf die Kritik an israelischen Sicherheitsstrategien.

Die Prioritäten in Berlin und Paris sind klar verteilt: Haltung gegen Jerusalem wiegt schwerer als die Solidarität mit den Opfern des 7. Oktober.

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SOURCES:Euractiv
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