Worum es geht: Bei einem russischen Drohnenangriff am Grenzübergang Starokosatsche in der Region Odessa wurden zwei Zivilisten getötet. Gouverneur Oleh Kiper bestätigte zudem drei Verletzte und die vorübergehende Schließung des Übergangs nach einem Großbrand. Die moldauische Präsidentin Maia Sandu forderte angesichts der Eskalation direkt an ihrer Grenze eine stärkere Flugabwehr für die Ukraine.
Wir verurteilen diese Angriffe und diesen brutalen Krieg.
Maia Sandu, Präsidentin von Moldau
- Mykolajiw: Ein Todesopfer sowie schwere Schäden an der Hafen- und Transportinfrastruktur nach einem Luftangriff.
- Kiew: Sechs Verletzte durch Drohneneinschläge, wobei unter anderem ein 24-stöckiges Wohngebäude getroffen wurde.
- Cherson: Mindestens zwei Tote und drei Verletzte bei Angriffen entlang des Dnipro-Ufers.
- Charkiw: Sechs Verletzte bei der Bahnstation Iskra, nachdem eine Drohne einen Personenzug während der Fahrt attackierte.
Die andere Sicht: Auch auf russischem Staatsgebiet fordern ukrainische Gegenangriffe zunehmend Opfer unter der Bevölkerung. In der Hafenstadt Noworossijsk, einem strategischen Stützpunkt der Schwarzmeerflotte, starben laut Gouverneur Weniamin Kondratjew mindestens vier Menschen. Weitere 29 Personen wurden verletzt, während acht Wohnhäuser und ein Kindergarten beschädigt wurden.
Kein Zufall: Die russische Armee intensivierte ihre Angriffe unmittelbar nach dem Ende diplomatischer Bemühungen am Wochenende. Zuvor herrschte während des Besuchs von US-Gesandten in Moskau und Kiew eine dreitägige Pause bei den Attacken auf die ukrainische Hauptstadt. Sobald die Abgesandten abgereist waren, kehrte der Raketen- und Drohnenterror mit voller Härte zurück.
Kaum sind die US-Gesandten weg, brennt der Grenzübergang zur Republik Moldau lichterloh.
Frank sagt:

