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Berlin liefert nach: 12 von 19 Gewaltdelikten treffen die AfD

193 Straftaten gegen AfD-Repräsentanten und 121 gegen die CDU, der Rest ist abgeschlagen.

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Chefredakteur | Chaos is Order. Do not fear the darkness.

Auf einen Blick: Die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage 21/7674 liegt vor. Im ersten Halbjahr 2026 zählt der KPMD-PMK 499 Straftaten gegen Parteirepräsentanten und Parteimitglieder. 193 davon richten sich gegen die AfD, 121 gegen die CDU. Von 19 Gewaltdelikten entfallen 12 auf AfD-Vertreter.

Ausgangslage: FoB News hatte am 8. September die Anfrage selbst dokumentiert, als Berlin noch keine Zahlen lieferte. Das BMI-Schreiben datiert vom 4. September 2026, Abfragedatum der Fallzahlen ist der 24. August mit Stichtag 30. Juni. Die Anlagen listen Tatort, Delikt, Phänomenbereich und betroffene Partei.

Zahlen auf einen Blick: Beim Unterangriffsziel Parteirepräsentant/Parteimitglied steht die AfD mit 193 Fällen vorn, davon 116 dem Phänomenbereich links zugeordnet. Es folgen CDU 121, Bündnis 90/Die Grünen 63, SPD 61, Die Linke 32 und CSU 20. Mehrfachnennungen bei Angriffszielen sind möglich, ein Aufsummieren über alle UAZ ist laut Bundesregierung nicht sachgerecht.

  • Gewaltdelikte: 19 Fälle insgesamt, AfD 12, Die Linke 5, Grüne 2, CDU, CSU und SPD je 0.
  • Äußerungsdelikte: 253 Fälle, AfD 94, CDU 59, SPD 33, Grüne 31, Die Linke 19, CSU 12.
  • Parteigebäude/Parteieinrichtung: 132 Straftaten, AfD 38, CDU 25, Die Linke 24, SPD 19, Grüne 18, CSU 2.
  • Sachbeschädigung an Parteieinrichtungen: AfD 34, CDU 21, Die Linke 19, SPD 18, Grüne 12, CSU 2. Brandstiftungs- und Sprengstoffdelikte in dieser Abfrage: keine.

Worum es geht: Bei den 12 Gewaltdelikten gegen die AfD ordnet die Statistik 9 dem Phänomenbereich links zu, eines ausländischer Ideologie und zwei sonstiger Zuordnung. Bei den 38 Delikten gegen AfD-Parteieinrichtungen stehen 33 im Bereich links. Die Linke verzeichnet bei Parteigebäuden 18 Fälle im Bereich rechts.

Wer sagt was: AfD-Innenobmann Martin Hess, 27 Jahre Polizeibeamter in Baden-Württemberg, nennt die Zahlen einen Offenbarungseid. Gegen AfD-Mitglieder richteten sich über 63 Prozent aller Gewalttaten. 75 Prozent dieser Taten gegen die AfD würden dem linken Spektrum zugeordnet.

Wer angesichts dieser aktuellen Zahlen weiterhin einseitig vor rechter Gewalt warnt, ignoriert die Realität und setzt bewusst die falschen Prioritäten.

Martin Hess, MdB, AfD

Zwischen den Zeilen: Die CDU liegt bei allen Straftaten gegen Repräsentanten hinter der AfD auf Platz zwei. Hess wirft der Union vor, trotzdem die Nähe zu Kräften zu suchen, die mit Linksextremisten sympathisierten. Tathergänge, Täterhintergrund, Szene und Organisation sind laut Bundesregierung keine recherchierbaren Erfassungskriterien.

Was fehlt: Die Kurzsachverhalte bleiben Ländersache. Der KPMD-PMK ist eine Eingangsstatistik, Nachträge nach dem 24. August sind möglich. Wahlplakate stehen in einer eigenen Anlage.

Warum das wichtig ist: Die Regierung hat die Übersicht erst nach parlamentarischer Frist vollständig vorgelegt. Die Reihung der Opferzahlen widerspricht dem öffentlichen Dauerrahmen, politische Gewalt gehe vor allem von rechts aus. Die Statistik misst gemeldete PMK-Fälle, nicht die mediale Gewichtung einzelner Taten.

Unterm Strich: AfD und CDU tragen den Großteil der registrierten Angriffe auf Personen und Büros. Bei Gewalt gegen Parteivertreter liegt die AfD klar vorn, der überwiegende Teil dieser Fälle wird links zugeordnet. Das Follow-up zu Angriffe auf Politiker: AfD zwingt Berlin zur Halbjahresbilanz schließt die Lücke, die am 8. September noch offen war.

Die Tabelle lag schon auf dem Tisch, nur das Narrativ sollte noch ein paar Tage warten. FoB News hat nachgeholfen.

Frank sagt:
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SOURCES:Bundestag
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