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Investigativ

Bundeskriminalamt: Ex-Sprecher von Nehammer und Sobotka soll Abteilungsleiter werden

Karl Nehammer - Andy Wenzel - BKA
Karl Nehammer - Andy Wenzel - BKA
Alexander Surowiec
3. Februar 2022
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3 Min Read

Zwei Polizisten bewerben sich für denselben Führungsposten im Bundeskriminalamt. Einer hat einen Fachhochschulabschluss im Fach Strategisches Sicherheitsmanagement, sprich er ist Polizeioffizier, der andere ein abgeschlossenes Jusstudium und knapp zwei Jahrzehnte Erfahrung im Bundeskriminalamt als Kriminalbeamter. Eine „unabhängige“ Kommission soll diese Woche beurteilen, wer der besser geeignete Beamte ist. Dies soll am Donnerstag oder Freitag erfolgen. Mit Parteibuchwirtschaft hat das auf den ersten Blick natürlich nichts zu tun, jedoch sind die Begleitumstände mehr als fragwürdig. Kann es sein, dass die Erfahrung als Pressesprecher für mehrere ÖVP-Minister wichtiger ist als die fachliche Expertise für den vorgesehenen Posten?

Contents
  • Der Abteilungsleiter für Kripo-Personalangelegenheiten soll besetzt werden
  • Markus Haindl vs. Bernhard Lukanc
  • Strategisches Sicherheitsmanagement vs. Rechtswissenschaften und Erfahrung
    • Quellen

Der Abteilungsleiter für Kripo-Personalangelegenheiten soll besetzt werden

Wie die Redaktion aus dem Umfeld des Kabinetts erfahren hat, spitzt sich in dieser Woche ein Duell bei der Besetzung des Abteilungsleiters 1 im Bundeskriminalamt zu. Für den Nachfolger des im letzten Jahr verstorbenen Gerhard Lang ist die Messlatte sehr hoch. Und der Abteilungsleiter 1 hat einen wesentlichen Verantwortungsbereich: Er hat in Zukunft das wesentliche Mitspracherecht bei der „Mitwirkung in Personalangelegenheiten“, sprich der Abteilungsleiter 1 ist die Drehscheibe für die Aufnahme von Kriminalbeamten im Bundeskriminalamt. Dies ist eine strategisch sehr wichtige Position und man muss daher den „richtigen“ Beamten rekrutieren.

Markus Haindl vs. Bernhard Lukanc

Zwei Bewerber stehen zur Auswahl. Als Pressesprecher hat Markus Haindl mehreren ÖVP-Ministern über Jahre hinweg treu gedient. An dieser Stelle seien Wolfgang Sobotka, Karl Nehammer und der aktuelle Innenminister Gerhard Karner genannt. Er stammt aus Niederösterreich und war bereits Pressesprecher der Landespolizeidirektion Niederösterreich (LPD NÖ). Als Herbert Kickl das Innenministerium übernahm, wechselte Haindl zu Wolfgang Sobotka in das Büro des Parlamentspräsidenten. Unter Nehammer kehrte Haindl zurück ins Innenministerium. Bis zum heutigen Tag steht er im Dienst als Pressesprecher des jetzigen Innenministers (siehe auch Kaderschmiede Kabinettsmitarbeiter). Nun dreht sich in Karners Kabinett das Postenkarussell erneut. Karner möchte sein Team neu formieren, daher kommt ihm die Bewerbung von Haindl sehr gelegen.

Der Gegenkandidat von Haindl heißt Bernhard Lukanc und soll laut einem Kenner des BK seit 2003 im Bundeskriminalamt seinen Dienst versehen. Dieser sei ein Insider des BK und kennt die Behörde „in- und auswendig.“ Darüber hinaus war Lukanc der Stellvertreter des verstorbenen Lang.

Strategisches Sicherheitsmanagement vs. Rechtswissenschaften und Erfahrung

Für die Leitung der Abteilung II/BK/1 im Bundeskriminalamt benötigt der „richtige“ Kandidat „ein abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaften“ oder einen Master in „Strategisches Sicherheitsmanagement“. So muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass unter Innenminister Kickl für diese Position ein Jurist vorgesehen war. Als die ÖVP das Innenministerium wieder übernahm, wurde bei dieser strategisch wichtigen Position diese Voraussetzung aufgelockert. Eine Vielzahl an „geeigneten Kandidaten“ hat schließlich nur einen hausinternen Master von der FH Wiener Neustadt.

Bemerkenswert an der Kandidatur von Haindl ist die Tatsache, dass er selbst im Bundeskriminalamt keinen einzigen Tag als Kriminalbeamter gearbeitet hat. So gesehen würde alles für den Kriminalbeamten Lukanc sprechen, um Erstgereihter zu werden. Sollte dies nicht der Fall sein, könnte man von einem Paradebeispiel der Postenschacherei sprechen. Oder mit anderen Worten: Es gilt abzuwarten, ob die Nähe als Pressesprecher zu ÖVP-Granden mehr zählt als ein einschlägiges Universitätsstudium und die fachliche Erfahrung in der Behörde. Beide Polizeibeamten wurden von der Redaktion konfrontiert, waren aber zu einer Stellungnahme nicht bereit.

Quellen

https://www.noen.at/niederoesterreich/chronik-gericht/innenministerium-sprecherwechsel-markus-haindl-neu-im-buero-sobotka-niederoesterreich-personalia-oesterreich-markus-haindl-44208135

https://www.bmi.gv.at/magazinfiles/2006/09_10/files/polizeisport.pdf

https://www.parlament.gv.at/PAKT/PR/JAHR_2019/PK1015/index.shtml

https://www.parlament.gv.at/PAKT/PR/JAHR_2019/PK1028/index.shtml

https://wn.on.worldcat.org/search/detail/1020608234?queryString=markus%20haindl&clusterResults=true&groupVariantRecords=false

https://unikat.uni-graz.at/primo-explore/fulldisplay?docid=UGR_alma21287720880003339&context=L&vid=UGR&lang=de_DE&search_scope=Gesamtbestand&adaptor=Local%20Search%20Engine&tab=default_tab&query=any,contains,Bernhard%20Lukanc&offset=0

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Ein Kommentar Ein Kommentar
  • Robert Hutya sagt:
    3. Februar 2022 um 11:04 Uhr

    Natürlich hat der „Pressesprecher“ Vorrang!
    Er ist billiger, weil er keinen eigenen Pressesprecher braucht, um die Österreicher linienkonform vollzuqiatschen!

    Die fachlich Qualifikation liegt in den unteren Bereichen. z. Bsp. Undercover oder Zivile.
    In Salzburg genügt es dann, sich erst nach dem Dienst zu brausen, damit sie unauffällig ihren Dienst in Salzburg-Lehen absolvieren konnten.

    Eigene, persönliche Wahrnehmung vor 6-7 Jahren!

    Antworten

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