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Makrelen: Neue Fanggrenze soll russische Überfischung stoppen

NEAFC deckelt russische Fänge auf 1.495 Tonnen und blockiert Umladungen im Nordostatlantik

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Chefredakteur | Chaos is Order. Do not fear the darkness.

Die Nordostatlantische Fischereikommission (NEAFC) greift gegen die unkontrollierte Überfischung durch Russland durch. Ursache ist eine Initiative der Europäischen Union, die den massiven Druck auf die schwindenden Makrelenbestände mildern soll. Moskau hatte seine Quote für 2026 einseitig auf 67.548 Tonnen hochgeschraubt. Dies entspricht 22,5 % der zulässigen Gesamtfangmenge (TAC) und fast dem Fünffachen des Werts von 2004.

Worum es geht:

  • 1.495 Tonnen: Das ist das neue strikte Fanglimit für russische Schiffe in internationalen Gewässern.
  • Kein Service: NEAFC-Mitglieder dürfen russischen Fangschiffen keine Betankung anbieten oder Ladung umladen, sobald diese das Limit überschreiten.
  • Hafensperre: Die EU, Großbritannien und Island sperren Schiffen mit zu viel russischer Makrele an Bord die Einfahrt in ihre Häfen.

Der EU-Vorstoß: Die Europäische Union wendet die NEAFC-Vorgaben bereits seit dem 3. Juli 2026 an. Entsprechend wurden im Sommer bereits mehreren Frachtern mit unzulässigen Fangmengen die EU-Häfen verweigert.

Die Forderungen:

  • Grenzen dicht: Vollständige Durchsetzung der Beschränkungen in allen nationalen Gewässern der Region.
  • Umladeverbot: Stopp unkontrollierter Transshipments auf hoher See im NEAFC-Regulierungsgebiet.
  • Quoten: Ein verbindliches, langfristiges Abkommen aller Küstenstaaten zur Bestandsaufteilung.

Warum das wichtig ist: Die NEAFC ist die zuständige regionale Fischereiorganisation (RFMO) für den Nordostatlantik. Vertragsparteien sind die EU, Dänemark (für Färöer und Grönland), Island, Norwegen, Russland und Großbritannien.

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SOURCES:NEAFC
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