Gerhard Karner und der tschechische Innenminister Lubomír Metnar standen am 28. August 2026 in Drasenhofen vor einem 20-Jahre-Jubiläum. Das Ministerium spricht von „konkreter Sicherheit“ und einem Zentrum, das „eindrucksvoll“ zeige, wie europäische Polizeikooperation funktioniere. Das Ergebnis lautet: rund 60.000 Anfragen, etwa 125.000 Datenüberprüfungen und seit 2007 genau 111 Nacheilen.
Aus dem Büro Karner
Das große Ganze:
- 2006: Eröffnung des Polizeikooperationszentrums Drasenhofen.
- 2007: Tschechien tritt Schengen bei, die Zusammenarbeit wird laut Ministerium „weiter ausgebaut“.
- 2009: Mikro-Teams für den kriminalpolizeilichen Austausch.
- Seit 2007: 111 Nacheilen, „in 72 Prozent der Fälle“ erfolgreich — Anhaltung eines Tatverdächtigen oder Sicherstellung gestohlenen Guts.
- August 2026: ein Kraftfahrzeugdiebstahl in Tschechien, Einschreiten in Österreich.
Das ist die operative Substanz: Was das Papier nicht liefert: aufgegriffene Schlepper, gestoppte Schleusungen, festgenommene Illegale und festgenommene Banden.
Wer sagt was: Innenminister Karner in seiner eigenen AUssendung des BMI: „Unser Ziel ist klar: Wir wollen illegale Migration weiter zurückdrängen und der Schleppermafia mit konsequenter Polizeiarbeit und unberechenbaren Kontrollen das Handwerk legen.“
Warum das wichtig ist: Übrig bleibt eine Informationsdrehscheibe mit hoher Taktung und eine Fahndungsstatistik, die in 19 Jahren auf 111 Nacheilen kommt. Die gemeinsamen Streifen sollen „auch künftig intensiv fortgesetzt“ werden.
Das Ministerium nennt das Erfolg. Das Papier nennt es Normalbetrieb.
Frank sagt:

