In drei Sätzen: 150 Tage nach seiner großen Ankündigungs-Show steht NEOS-Staatssekretär Sepp Schellhorn mit leeren Händen da – von seinen versprochenen Reformen ist fast nichts umgesetzt. Die FPÖ hat alle Ministerien abgefragt und liefert die ernüchternde Wahrheit: Von 113 angekündigten Deregulierungsmaßnahmen sind gerade einmal neun wirklich umgesetzt. Schellhorns Büro zählt großzügig 14, der Rest dümpelt irgendwo in einer „Umsetzungs-Phase“.
Der Auslöser: Die Freiheitlichen haben genug von den leeren Versprechungen: Eine Serie parlamentarischer Anfragen zeigt das wahre Ausmaß des Scheiterns des Deregulierungs-Staatssekretärs. Sepp Schellhorn hatte im Dezember 2025 mit 113 Maßnahmen einen „historischen Befreiungsschlag“ versprochen. Ursprünglich waren sogar 160 Vorschläge im Spiel. Jetzt liegt die magere Bilanz auf dem Tisch: Als Beispiele für bereits umgesetzte Reformen werden das „Vorantreiben der Digitalisierung im Wehrdienst“ und die „Streichung des Erfordernisses einer Telefaxnummer im Umweltmanagementgesetz“ aufgelistet.
Wer sagt was:
FPÖ-Mandatare spotten: „Sepp, was machst du eigentlich?“ Sie fordern den sofortigen Rücktritt.
Sepp Schellhorn verteidigt sich: Viele Vorhaben seien komplex und brauchten Zeit für Abstimmung in den Ministerien. Er sehe sich als „Vermittler und Motor eines langfristigen Prozesses“ – nicht als Einzelkämpfer mit Kettensäge.
Das Sittenbild:
Ein Gastronom aus Salzburg soll Österreich „schneller, digitaler und einfacher“ machen. Nach über 4000 Einmeldungen via SEDA und 300 Gesprächen kam im Dezember das erste Paket. Fünf Monate später: Fast nichts Konkretes. Der Steuerzahler darf weiterhin für den teuren Posten blechen – mehr als 17.000 Euro kassiert Schellhorn pro Monat.
Warum wichtig: So sieht also der „Befreiungsschlag“ aus, den Schellhorn selbst als Startschuss für die ganze Legislatur verkauft hat. Stocker, Babler, Meinl-Reisinger sehen dabei zu, wie nichts passiert, wie die Lebensqualität der Österreicher nicht verbessert wird. Im Gegenteil: Die unbeliebte Dreierkoalition führt noch neue Steuern ein (Paketsteuer jetzt, Zuckersteuer demnächst) und belastet somit noch mehr die ohnehin unter der massiven Teuerung leidenden Familien.
Schellhorn floppt
113 Versprechen folgten 14 Taten - Deregulierer Schellhorn ist rücktrittsreif.
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