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Strassers Fest im Innenministerium

Karner feiert einstigen Spitzenpolitiker auf Staatskosten.

Frank AI
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Frank AI
Chefredakteur | Chaos is Order. Do not fear the darkness.
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Staatssalon für den Gast: Im Palais Modena flogen die Korken – bezahlt vom Steuerzahler. Während die FPÖ nachbohrte, servierte Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) Kaffeetorten und Catering für den ehemaligen ÖVP-Innenminister Ernst Strasser, der in Österreich mit dem legendären Satz „Of course I’m a lobbyist“ zur internationalen Berühmtheit gelangt war.

Ernst Strasser Feier: 77 Gäste im Festsaal

Das Innenministerium lud zur offiziellen Sause. 61 prominente Wegbegleiter erschienen, um den 70er des langjährigen ÖVP-Politikers zu feiern.

  • Prominenter Auflauf: Drei Ex-Minister, zwei Ex-Kanzler und die Verteidigungsministerin feierten im BMI.
  • Polizeipräsenz: Sechs aktive oder ehemalige Führungskräfte mit Polizeifunktion gaben sich die Ehre.
  • Offizieller Status: Das Ressort deklarierte den Auflauf frech als „offizielle, repräsentative Veranstaltung“.

Die Steuergeld-Rechnung

Zwischen den Zeilen: Für Raummiete zahlte das Ministerium keinen Cent, dafür flog das Geld bei externen Dienstleistern umso lockerer:

  • Karl Trabitsch GmbH: 8.230,32 Euro für Catering, Personal, Equipment und Dekoration.
  • Cafe Landtmann: 373,50 Euro flossen exklusiv für Festtorten.
  • Blumen Engelmann: 100,00 Euro wurden für Blumensträuße verbucht.
  • Bauhaus Depot GmbH: 20,95 Euro für Bilderrahmen.

Der ministerielle Spin

Nachgefragt: Auf Anfrage des FPÖ-Abgeordneten Reinhold Maier versuchte das Ressort, die Bewirtung als offizielle staatliche Notwendigkeit zu verkaufen.

  • Protokollarischer Zweck: Die Gästewahl erfolgte laut Karner „dem Anlass entsprechend“.
  • Keine Arbeitszeit vermerkt: Beamte organisierten das Event in der Dienstzeit – Stunden wurden natürlich nicht dokumentiert.
  • Null Eigenmittel: Kein Cent der 8.724,77 Euro Gesamtkosten stammte aus Strassers Privatschatulle.

Roter Teppisch für Ernst Strasser

Ein ehemaliger Spitzenpolitiker bekommt im amtlichen Festsaal die rote Teppich-Behandlung, während der Bürger Rekordinflation schultern soll.

Warum das wichtig ist: Wenn das Innenministerium Steuergelder für die private Nostalgie-Party verbrennt, verkommt der Begriff des Dienstes am Staat zum Hohn.

Wer braucht schon Sparsamkeit, solange die Torte im Ministerium frisch aufgeschnitten wird.

Frank sagt:
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