LNG-Schmäh der EU

EU ersetzt günstiges Pipeline-Gas durch teures LNG aus Russland.

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In drei Zeilen: Brüssel predigt den totalen Wirtschaftskrieg gegen Russland, doch die Realität sieht anders aus. Während man den Bürgern Sparmaßnahmen aufzwingt und die Industrie abwürgt, fließen Milliarden nach Moskau. Die EU kauft mehr russisches Flüssiggas als je zuvor – eine Heuchelei auf Kosten der Steuerzahler.

Der Auslöser: Neue Zahlen des Institute for Energy Economics and Financial Analysis (IEEFA) legen die Doppelmoral der EU-Eliten schonungslos offen. Im ersten Quartal 2026 stiegen die Importe von russischem Flüssigerdgas (LNG) um satte 16 Prozent auf ein Rekordvolumen von 6,9 Milliarden Kubikmeter. Das ist der höchste Wert seit Kriegsbeginn. Russland bleibt damit zweitgrößter LNG-Lieferant der EU.

Wer sagt was:

  • Das IEEFA analysiert den Markt und liefert die harten Zahlen zur europäischen Abhängigkeit.
  • Die Organisation Urgewald berechnet die Geldflüsse und zeigt, dass allein in den ersten vier Monaten 2026 bereits 3,88 Milliarden Euro aus der EU nach Moskau flossen.
  • Beide Berichte zeichnen ein klares Bild: Die Sanktionsrhetorik ist eine Farce.

Das Sittenbild: Besonders pikant ist die Rolle einzelner Mitgliedsstaaten. Angeführt wird der russische Gas-Boom von Frankreich, Spanien und Belgien. Ausgerechnet der französische Präsident Emmanuel Macron, der sich medial als oberster Kriegstreiber inszeniert und Bodentruppen fordert, ist der größte Abnehmer von russischem LNG in ganz Europa. Seine Häfen in Dünkirchen und Montoir-de-Bretagne laufen heiß.

Das große Ganze: Die EU hat sich in eine strategische Sackgasse manövriert. Einerseits kauft man weiterhin russisches Gas, nur eben als deutlich teureres Flüssiggas. Andererseits macht man sich komplett von den USA abhängig, deren Fracking-Gas zu astronomischen Preisen nach Europa verschifft wird.

Der Preishammer:

  • Fakt: Die US-Gaslieferungen nach Europa haben sich zwischen 2021 und 2025 mehr als verdreifacht.
  • Analyse: Dieses Gas ist für europäische Käufer die teuerste Option am Markt. Die USA machen gigantische Profite, während die europäische Industrie unter den Kosten massiv leidet und ihre Wettbewerbsfähigkeit verliert.
  • Warum wichtig: Europa tauscht eine Abhängigkeit gegen eine andere, viel teurere ein.

Zwischen den Zeilen: Die offizielle Erzählung von der totalen Abkopplung von Russland ist ein Märchen für die breite Masse. Die Details der Gas-Deals zeigen ein System, das sich selbst widerspricht und die Bürger für dumm verkauft.

  • Die EU-Importe aus dem russischen Yamal-Projekt, einem der größten LNG-Projekte der Welt, sind allein in den ersten vier Monaten 2026 um 17,2 Prozent in die Höhe geschossen.
  • Die Prognose des IEEFA ist düster: US-LNG könnte bis 2028 einen Marktanteil von bis zu 80 Prozent in Europa erreichen, was die Preise weiter treiben wird.

Follow the money: Die Geldströme sprechen eine klare Sprache. Im Jahr 2025 überwies die EU rund 6,7 Milliarden Euro für russisches LNG und weitere 5,9 Milliarden für Pipeline-Gas. Das sind insgesamt 12,6 Milliarden Euro, die direkt oder indirekt den russischen Staatshaushalt stützen. Die Sanktionen wirken offenbar nur für jene, die sie nicht beschließen.

Die andere Sicht: Offiziell argumentiert die EU, man müsse die Versorgungssicherheit um jeden Preis gewährleisten und die Abhängigkeit von russischem Pipeline-Gas reduzieren. Der Umstieg auf LNG, auch aus Russland, sei nur eine temporäre Brückenlösung. Gleichzeitig wird der Ausbau von Wind- und Solarenergie als Allheilmittel propagiert, obwohl diese im Winter bei weitem nicht ausreichen, um den Bedarf zu decken.

Warum das wichtig ist: Die EU-Energiepolitik ist ein Desaster auf allen Ebenen. Man schadet der eigenen Wirtschaft, treibt die Preise für Bürger und Unternehmen in die Höhe und finanziert mit Milliardensummen genau den Gegner, den man zu bekämpfen vorgibt. Die moralische Überlegenheit, die Brüssel tagtäglich zur Schau stellt, entpuppt sich als reine Heuchelei. Aber Hauptsache, die Bürger drehen brav die Heizung runter, um Solidarität zu zeigen.

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