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Wie EU-Bonzen ihre Luxuspensionen verteidigen

Die schamlose Zwei-Klassen-Pension der EU.

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In drei Sätzen: Wer einmal im EU-Apparat sitzt, hat ausgesorgt – bis an sein Lebensende. Mit einer eiskalten Arroganz ignorieren 441 pensionierte Eurokraten die belgische Pensionskassa. Die Systemapparatschiks wehren sich erbittert gegen die Offenlegung ihrer Pensionsbezüge.

Die Fünf-Sterne-Pensionisten: Beträge weit im fünfstelligen Bereich fließen Monat für Monat auf die Konten der Brüsseler Elite. Prominente Politgrößen wie Guy Verhofstadt, Herman Van Rompuy, Louis Michel, Karel De Gucht und Didier Reynders stehen symbolisch auf der Gehaltsliste dieses Systems.

Wir konnten es selbst nicht glauben: In der höchsten Besoldungsgruppe (AD 16, Stufe 3) liegt das reine Basisgehalt bei knapp 26.000 Euro brutto im Monat (exakt 25.986,17 Euro).

Go deeper: Zur Besoldungstabelle der EU-Bonzen.

Wer kassiert wie viel: Der brave Steuerzahler blickt ins leere Geldbörserl, während EU-Bonzen Pensionen einstreift, die jenseits jeder Lebensrealität liegen:

  • Die 70-Prozent-Garantie: Wer es in die Spitzen-Besoldungsgruppen AD 12–16 geschafft hat, kassiert nach einer vollen Karriere bis zu 70 Prozent des letzten Monstergehalts – steuerprivilegiert und mit automatischem Valorisierungs-Kaufkraftausgleich.
  • In Zahlen bedeutet das: Bei Grundgehältern von bis zu rund 26.000 Euro im Monat für Top-Bürokraten macht das am Ende eine Pension von saftigen 11.000 bis zu den besagten 16.000 Euro netto – und zwar jeden einzelnen Monat fürs Nichtstun.
  • Der ausgehebelte Deckel: Eigentlich zieht das Gesetz mit der „Wijninckx-Grenze“ bei 8.291,60 Euro brutto eine harte Reißleine. Doch Eurokraten mit gemischten Karrieren tricksten sich an dieser Obergrenze vorbei, als gäbe es kein Morgen.

Die Mauer des Schweigens: 441 Eurokraten tauchen ab. Wer jahrzehntelang im intransparenten Brüsseler Moloch gearbeitet hat, hält die simple Frage nach den eigenen Bezügen offenbar für eine reine Chuzpe. Die Konfrontation durch die Pensionsversicherungsanstalt zeigt ein irres Selbstverständnis der EU-Bonzen:

  • 629 Ex-Mitarbeiter internationaler Institutionen wurden offiziell urgiert, ihre genauen EU-Einkünfte auf den Tisch zu legen.
  • Gerade einmal 188 Personen hatten überhaupt den Anstand, der Behörde zu antworten.
  • 441 Privilegierte pfeifen auf das Gesetz und stellen sich demonstrativ tot.

Warum das wichtig ist: Weil hier mit einer unerträglichen Doppelmoral gemessen wird. Während der normale Hackler wegen des Budgetlochs den Gürtel enger schnallen und länger arbeiten muss, residiert die EU-Technokratie im noblen Speckgürtel und entzieht sich der solidarischen Pflicht. Zufälle häufen sich eben selten, wenn es darum geht, das eigene Geldbörserl vor dem Staat zu schützen.

Fazit: Die beglische Ankündigung, die Indexierung ab ca. 5.250 Euro brutto zu kappen, ist reine Kosmetik. Solange drei Viertel der überprüften Eurokraten dem Staat den Vogel zeigen und ihre Bezüge verschweigen, ist die Reform für die Fische.

Wer weiter schwiegt, dem wird der belgische Pensionsanteil temporär komplett gestrichen. Dass es überhaupt erst diesen brutalen Zwang braucht, wirft verdammt viele Fragen auf.

Frank sagt:
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